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Katy Perry soll ihren Werbedeal mit Pepsi auflösen

Ihr neuer Werbedeal stößt auf Protest: Katy Perry wirbt für Pepsi und erzürnt damit Gesundheitsaktivisten in den USA, die einen offenen Protestbrief an die beliebte Sängerin verfassten.

Nach Beyoncé, Britney Spears und Pink ist Katy Perry das neue Werbegesicht für den US-amerikanischen Getränke- und Lebensmittelkonzern PepsiCo, Inc. Das schmeckt amerikanischen Gesundheitsaktivisten offenbar nicht. Sie wandten sich mit einem offenen Protestbrief im amerikanischen "Variety"-Magazin an die Sängerin.

Softdrink-Hersteller nützen ihre und die Popularität anderer Prominenter gezielt aus, "um junge Leute davon zu überzeugen, dass es hip, sexy und rebellisch sei, Softdrinks zu trinken", verlauten erste Auszüge aus dem ganzseitigen Schreiben. Sie fordern Katy Perry auf, den lukrativen Werbevertrag aufzulösen.

"Einer von drei amerikanischen Kindern und Jugendlichen ist übergewichtig oder fettleibig", alarmiert die Gesundheitsorganisation. "Zuckerhaltige Getränke erhöhen auch das Risiko von Diabetes, Bluthochdruck und Herzerkrankungen."

Die gesundheitlichen Spätfolgen von Softdrinks werden gegenüber den vornehmlich jungen Konsumenten leider bewusst vernachlässigt, mahnt Michael Jacobson, Chef der Gesundheitsorganisation. Man wende sich bewusst an Katy Perry, weil sie bei den Jugendlichen so beliebt sei. Sie müsse nicht für ein ungesundes Produkt werben und ihren Fans durch ihre Erscheinung ein falsches Bild vermitteln. Die Sängerin sieht jedenfalls nicht so aus, als würde sie viele Liter der zuckerhaltigen Brause konsumieren.

Katy Perry selbst kommentierte die Kritik bislang nicht. Aus ihrem Umfeld dringen vielmehr Gerüchte um ihre angeblich bald bevorstehende Hochzeit mit dem US-amerikanischen Singer-Songwriter John Mayer (36) durch. Über ihren von ihren Fans starkt frequentierten Twitter-Kanal bewirbt sie dafür umso mehr ihr neues Album "Prism", das seit dem 18. Oktober im Handel erhältlich ist.

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