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Kiffen: In welchen Ländern ist Cannabis legal?

Das Thema "Kiffen" ist in den letzten Jahren auf die politisch Agenda in vielen Ländern gelangt, in manchen Staaten ist der Genuß von Marihuana legal, doch diese befinden sich in der Minderheit. Wir stellen hier die Staaten vor, die Cannabis legalisiert haben. Dazu gibt es den ein oder anderen Graubereich, es wird ein Unterschied zwischen Kauf und Konsum gemacht.

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Kein Verbot seit 1997

Seit dem Jahr 1997 wurde Marihuana in keinem Land mehr verboten. Kambodscha war der letzte Staat, der solch ein Verbot damals aussprach. Danach wurden die Gesetze in dem ein oder anderen Land gelockert. Auch hierzulande gibt es einige Gruppierungen und Organisationen, die sich für die Freigabe von Cannabis aussprechen, nicht nur zu medizinischen Zwecken.

Vorreiter Uruguay

In Südamerika schwang man sich vor zwei Jahren zur Vorreiterschaft vor. In Uruguay wurde zum ersten Mal das Thema Marihuana unter staatliche Kontrolle gestellt. Dort dürfen seitdem Privatpersonen bis zu sechs Cannabispflanzen selbst anbauen. Und wer sich dort registrieren lässt, kann Marihuana-Produkte in Apotheken einkaufen.

In Asien nicht verboten

In Bangladesh hat kiffen eine lange Tradition. Dort ist es nach wie vor erlaubt. Auch in Bhutan wird es nicht strafrechtlich verfolgt, genauso wenig wie in Nordkorea. Wer eine Reise durch Asien macht, muss trotzdem aufpassen. In vielen anderen Staaten kann man schwerwiegende Probleme bekommen, wenn man beim Rauchen von Marihuana erwischt wird.

Sonderregelungen in den USA

In Nordamerika wird das Thema von jedem Bundesstaat anders geregelt. Zur Behandlung von Krankheiten ist Cannabis in 23 Bundesstaaten legal. In Colorado oder Washington ist es jedem Bürger über 21 Jahren erlaubt, Marihuana zu kaufen oder bis zu sechs Pflanzen anzubauen. Alaska und Oregon haben Anfang 2014 ähnliche Gesetze verfasst.

Kiffer-Hochburg Holland

In den Niederlanden ist der Genuß von Cannabis eigentlich illegal, doch ein Sondergesetz macht das Land trotzdem zu einem Mekka für Kiffer. Denn in den sogenannten Coffeeshops können fünf Gramm pro Person verkauft werden. Geraucht werden kann dort auch. Trotzdem müssen die Betreiber immer wieder spezielle Wege gehen und Hintertüren nutzen, um an die erlaubten 500 Gramm Marihuana, die sie im Laden aufbewahren dürfen, zu gelangen.

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