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Die Geburt naht - Was wirklich in die Kliniktasche gehört

Am Tag der Entbindung soll es an nichts fehlen
Die Wehen setzen ein oder die Fruchtblase platzt - spätestens ab diesem Zeitpunkt hat Frau keine Zeit mehr, sich um die Kliniktasche zu kümmern. Sie sollte daher perfekt vorgepackt und mitnahmebereit an der Wohnungstür stehen. Doch was muss neben Zahnbürste und Co. eigentlich noch so alles mit? Die ein oder andere werdende Mutter ist an der Vorbereitung dieser Tasche schon verzweifelt. Was braucht man also wirklich und was ist nur „nice to have“? Wichtig ist, dass an alle gedacht ist: Mutter und Kind soll es an nichts fehlen, aber auch der Vater sollte ein paar Sachen dabei haben, wenn er die ersten Nächte mit im Krankenhaus verbringt. Viele Dinge aber sind unnötig, da die meisten Geburtsstationen hier perfekt ausgestattet sind.

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Was braucht die Mutter?

Um sich während des Geburtsvorgangs wohl zu fühlen, sollten ein langes T-Shirt, eine bequeme Unterhose, ein bequemer BH und gemütliche Schuhe beziehungsweise Schlappen eingepackt werden. Denn unter Wehen wird noch viel herumgelaufen, man muss aber allzeit bereit für die beginnende Geburt sein. Daher ist ein langes T-Shirt empfehlenswert, um sich nicht allzu nackig zu fühlen. Für die Zeit direkt nach der Geburt sind ein erster Still-BH (immer etwas größer kaufen) sowie stillfreundliche Oberteile sinnvoll. Je nach Jahreszeit sollte natürlich auch an wärmere Klamotten wie Jogginghose, Pullover und Socken gedacht werden. Ratsam sind noch drei bis vier bequeme Unterhosen sowie Nachtwäsche.


Was braucht das Baby?

Jede Geburtsstation ist eigentlich perfekt ausgestattet und hat neben Windeln und Wickelutensilien auch Anziehsachen für Babies in allen Variationen sowie Schlafsäcke vor Ort. Aber die meisten Eltern bevorzugen sicherlich eigene Kleidung für das Kind. Also gehören in die Kliniktasche ein bis zwei Bodies in Größe 50/56, ein Shirt oder Pullover, eine Hose oder direkt ein Strampler-Set. Außerdem eine Strumpfhose (im Herbst oder Winter) sowie Jacke und Mütze für die Fahrt nach Hause. Viel mehr ist gar nicht nötig. Wer allerdings wert auf eigene Windeln legt, sollte auch hiervon eine ganze Packung dabei haben - denn in den ersten Tagen und Wochen werden viele Windeln benötigt.

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Wichtige Dokumente und Dinge zum Wohlfühlen

Als wichtigstes Dokument darf auf keinen Fall der Mutterpass fehlen. Ebenso sollte die Versichertenkarte der werdenden Mutter griffbereit sein, damit die Anmeldung im Krankenhaus reibungslos verläuft. Und wer jetzt noch ein paar Snacks und Lieblingsgetränke einpackt, der ist wirklich perfekt vorbereitet. Denn die Wehen können sehr lang und kräftezehrend sein - da freut sich doch jede Bald-Mama über ein wenig Nervennahrung und leckere Getränke, die den Kreislauf stabil halten. Außerdem gehört unbedingt das Handyladekabel mit ins Gepäck. Schließlich wird das Neugeborene direkt fotografiert und die Lieben zu Hause informiert. Da ist ein leerer Akku unbedingt zu vermeiden.

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