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Kreisrunder Liebesschwur: Der Ehering und seine Traditionen

Der Ring hat als Schmuckstück zur Verlobung oder Hochzeit eine ganz besondere Bedeutung: Er ist DER Liebesbeweis schlechthin, symbolisiert er doch schon aus uralter römischer Tradition durch seine Form die Endlosigkeit und Verbundenheit der Verliebten miteinander. Liebe und Treue sollen genau wie die Form des Rings endlos und für immer weiterbestehen. Daher werden die runden Schmuckstücke vor dem Altar auch untereinander getauscht, und der Name des Partners steht- neben dem Verlobungs- oder Vermählungsdatum- zumeist an der Innenseite des Rings.

Bei einer Verlobung kann mal nur die Herzdame mit einem stattlichen Klunker bestückt werden, mal tauschen sich beide Partner die Ringe aus, die bis zum Hochzeitstag getragen werden und dann gegen die eigentlichen Eheringe eingetauscht werden. Üblich ist es auch, ein und dieselben Ringe zunächst bis zur Hochzeit als Verlobungsbeweis zu tragen, um sie dann als Trauringe am Hochzeitstag an die andere Hand zu stecken.

Aber an welcher Seite denn nun: Links oder rechts? An welchem Finger nun Ehering und Verlobungsring getragen werden, ist von Religion zu Religion unterschiedlich. In katholischen Regionen wird der Verlobungsring an den linken Ringfinger gesteckt, und der Ehering an die rechte Hand. In evangelischen Gemeinden ist es oft umgekehrt. Auch in manchen Ländern wie in den USA, England oder in Spanien hat sich ein alter Glaube gehalten, der besagt, dass die Blutbahnen des linken Ringfingers direkt zum Herzen führen: Daher wird der Ehering dort traditionell am linken Ringfinger getragen!

Schon im Mittelalter sollte der Ring am Finger deutlich zeigen, dass man vergeben ist. Und auch heute kann der Träger eines Ehe- oder Verlobungsringes zur Beruhigung des Partners getrost auch mal alleine losziehen: Die offenkundige 'Besetztheit' trägt er oder sie schließlich am Finger, die bei jeder kleinsten Handbewegung aufs Neue sichtbar wird…

Nachdem die zahlreichen organisatorischen Dinge für den schönsten Tag des Lebens erledigt sind, sollte sich das Paar genügend Zeit nehmen, ihre Hochzeitsringe als die wichtigsten Symbole der Eheschließung auszusuchen. Wenn alles gut geht, können bereits im ersten Geschäft die Richtigen dabei sein. Doch die Auswahl an Trauringen scheint schier unbegrenzt: Vom schlichten Schmuck über verschiedene Goldsorten bis hin zu Platin und mit Brillanten besetzten Ringen.

Viele Eheringe, aber auch Verlobungsringe, kommen heute oft nicht mehr vom Juwelier, sondern direkt und einzigartig vom Goldschmied. Individualität steht ganz oben bei der Auswahl der Schmuckstücke. Nicht außer acht gelassen werden sollte dabei allerdings die Tatsache, dass schlichte Ringe den Vorteil haben, sich mit jeder anderen Mode leicht kombinieren zu lassen-und dass in jeder Lebenslage!

Quelle: gofeminin.de, hochzeitsringe.org
Bild: Sandra Avery (Flickr)

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