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Lass' Blumen sprechen: Die Tradition des Hochzeitstraußes

Der Brautstrauß ist eines der wichtigsten Accessoires bei der Hochzeit. Und das nicht nur, um das äußere Erscheinungsbild der Braut auf natürliche Weise abzurunden, sondern letztendlich auch, um den altbewährten Brauch des 'Brautstrauß-Werfens' ebenfalls auf der eigenen Hochzeit weiterführen zu können. Die Frischvermählte wirft dabei ihren Strauß den noch Unverheirateten unter den geladenen Gästen über die Schulter zu - und die, die ihn als Erste fängt, ist die nächste Hochzeit schon gewiß!

Viele Bräute trocknen ihren Brautstrauß aber auch nach der Hochzeit, anstatt ihn in die Menge der Unverheirateten zu werfen, denn so können sie ihn unversehrt aufbewahren und werden für immer an den schönsten Tag ihres Lebens erinnert.

Aber was steckt nun hinter der Tradition des Brautstraußes? Schon in alten Zeiten hatte jede Blumensorte, jede Schleifenbindung am Strauß und jede Gesteckart eine besondere Bedeutung. Der Ausdruck 'Lasst >Blumen sprechen' kommt nicht von ungefähr: Dichter, Komponisten und Maler benutzten Blumen in ihren Werken als Symbol, um sich 'durch die Blume' ausdrücken zu können, ohne gleich mit der Tür ins Haus zu fallen. Und das nutzten dann auch die Liebenden aus, um auf versteckte aber deutliche Art der Auserwählten ihr Herz zu offenbaren.

Das Blumengesteck für die Hochzeit sollte nach wie vor und aus alter Tradition heraus vom Bräutigam ausgesucht werden. Schließlich sollten die Herren der Schöpfung ihren Auserwählten mit Blumen eine Freude machen. In der Praxis sieht das aber häufig anders aus. Meistens wird der Brautstrauß gemeinsam ausgesucht und mit der Hochzeitskleidung und der Frisur abgestimmt. Manchmal wird der Strauß aber auch von einer der Brautjungfern oder von der besten Freundin ausgewählt und der Braut als Überraschung überreicht.

Eine Faustregel gilt immer: Farblich sollte der Hochzeitsstrauß perfekt zum Outfit der Braut passen. Aber auch Größe und Form spielen eine Rolle bei der Auswahl für ein passendes Blumengesteck. Gegebenenfalls kann man sich professionell bei einem Floristen dazu beraten lassen. Das gilt vor allem für Blumenliebhaberinnen, die sich den eigenen Brautstrauß selbst zusammenstecken wollen. Bilder und Floristik-Vorlagen zum Selbermachen findet 'frau' auf zahlreichen Internetseiten oder im Blumenhandel um die Ecke.

Der klassischste Brautstrauß ist der Biedermeierstrauß. Dazu werden viele verschiedene Blumen zu einem kugelförmigen Gesteck zusammengebunden. Die Auswahl an Blumen in unterschiedlichen Formen und Farben ist groß: Zeitlose Brautstrauß-Blumen sind Rosen, Lilien und Schleierkraut. Und auch hier spricht die Blütenpracht wieder für sich: Rosen sind die Königinnen der Blumen und stehen für Liebe, Schönheit und Stolz. Weiße Lilien sind schon seit der Antike ein Symbol für Reinheit und Schönheit.

Quelle: pressemitteilung.ws, hochzeit-portal.com
Bild: Torsten Mangner (Flickr)

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