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Low-Carb-Diäten gefährden die Gesundheit

Wie Fit for Fun Online berichtet, scheinen Low-Carb-Diäten bisher gefährlicher als angenommen zu sein, denn sie erhöhen das Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden. Zu dieser Erkenntnis sind Forscher des Beth Israel Institute, die Teil der Harvard Medical School sind, gekommen. Bei Low-Carb-Diäten Diät verzichtet man auf Kohlenhydrate und nimmt stattdessen viel Eiweiß in Form von Fisch, Fleisch und anderen tierischen Produkten zu sich.

Im Versuch wurden drei Mäusegruppen zwölf Wochen lang mit voneinander unterschiedlichen Nahrungsmitteln und Nährstoffen gefüttert. Eine dieser drei Gruppen, war ein Low-Carb-Gruppe, die besonders viel Eiweiß tierischen Ursprungs zu fressen bekam. Die Mäuse der Low-Carb-Gruppe hatten tatsächlich abgenommen und auch der Cholesterinwert blieb stabil. Auffällig war allerdings, dass sich mehr Plaques gebildet hatten, die schädlich sind. Denn Plaques lagern sich an den Gefäßwänden der Arterien ab und lassen das Herzinfarktrisiko erheblich ansteigen.

Studienleiter Anthony Rosenzweig rät jedenfalls von Low-Carb-Diäten ab: "Es scheint, dass eine ausgewogene Diät auf jeden Fall den einseitigen Ernährungsumstellungen vorzuziehen ist. Fleisch und Milchprodukte haben viel Eiweiß, dafür aber auch große Anteile an gesättigten Fettsäuren, die die Arterien verstopfen können." Statt Kohlenhydrate wegzulassen, soll man qualitativ hochwertige Kohlenhydrate, wie zum Beispiel aus Vollkornprodukten, zu sich nehmen. Langfristig hilft das auch, um sein Gewicht zu halten. Eine Low-Carb-Diät sollte man aufgrund des Herzinfarktrisikos jedenfalls sein lassen.

Bild: Kochtopf (Flickr)

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