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Lustige und interessante Halloween-Fakten im Halloween-ABC

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Zombies, Gespenster, Kürbisse und und Süßigkeiten - der Halloween-Brauch ist auch Deutschland angekommen. Einst gelangte er von Irland nach Amerika, um dann wieder nach Europa zurückzufinden. Wie listen Ihnen in unserem Halloween-ABC Fakten auf, die Sie vielleicht noch nicht kannten:

A wie Allerheiligen:
Der Feiertag Allerheiligen, das Totengedenken, ist am 1. November - es folgt also unmittelbar auf die Halloween-Nacht. Der Name Halloween leitet sich übrigens direkt davon ab - es kommt vom Englischen "All Hallows' Eve"

B wie Blutspende-Party:
Viel Kunstblut für das Kostüm - und möglichst viel echtes Blut für den guten Zweck: Das Universitätsklinikum Münster ruft zum Blutspenden an Halloween auf, natürlich in in gruseliger Atmosphäre. Auch in Österreich wird an Halloween Blut gezapft - wer sich vom Roten Kreuz Blut abnehmen lässt, feiert bei Blutspende-Partys gratis.

C wie Curtis & Carpenter:
Die junge Jamie Lee Curtis schrie in John Carpenters Kultfilm "Halloween -Die Nacht des Grauens " von 1978 wie am Spieß, als der psychopathische Killer Michael Myers zum Leben erwachte.

D wie dramatisch:
Eine wahrlich schauerliche Halloween-Party: Vier Männer legten 1998 in einer Disco im schwedischen Göteborg ein Feuer, weil sie nicht hinein gelassen wurden. Insgesamt 63 Menschen starben in den Flammen.

E wie Eisenzeit:
Die Ursprünge von Halloween sind vermutlich schon 2500 Jahre alt - die Kelten feierten ein Totenfest namens "Samhain", das ist Gälisch und bedeutet November. Mit dem Fest wurde das Ende des Sommer mit Feuern und Opfergaben zelebriert.

F wie Freizeitparks:
Geisterbahnen und Gruselkabinette: Freizeitparks machen ein gutes Geschäft mit Halloween.

G wie Gegner von Halloween:
Katholiken weltweit fürchten, dass Halloween als Spaßevent das Totengedenken an Allerheiligen und Allerseelen stören könnte. Protestanten hingegen sehen ihren Reformationstag am 31. Oktober in Gefahr...

H wie Heidi Klum:
Heidi Klum liebt Halloween und schmeißt alljährlich große Kostüm-Feste. Sie selbst erscheint dabei jedes Jahr in gewagten Kostümierungen - als alte Frau mit Krampfadern und Gehstock oder als Apfel.

I wie Irland:
Die Iren haben das keltische "Samhain" abgewandelt - ihrer Tradtion zufolge kommen in der Halloween-Nacht Gestorbene aus dem Totenreich zurück. Deshalb verkleidet man sich in Irland mit grausigen Totenmasken, um so Geister und Dämonen abzuwehren.

J wie Jack-O-Laterne:
Der Legende war Jack O' war ein irischer Betrüger - nach seinem Tod hat ihn sogar der Teufel aus der Hölle geworfen - und mit ihm noch ein wenig Feuer. Die Glut steckte Gauner Jack in eine ausgehöhlte Rübe, um wanderte dann damit zwischen Himmel und Hölle durch die Nacht. Daher kommt auch die Tradition der ausgehöhlten Kürbis-Laternen.

K wie Kürbis:
Kürbisse mit eingeschnitzten Fratzen und einer Kerzen darin - das ist DAS Halloween-Symbol. Deutsche Bauern freut's - innerhalb der vergangenen sechs Jahre hat sich die Anbaufläche für Kürbisse mehr als verdoppelt. Woher die Tradition, aus Kürbissen Laternen zu machen kommt, lesen Sie unter "J".

L wie lustige Gruselfilme:
Gruselfilme für Kinder - lustig und spannend aber ohne Splatter? Da gibt es viel Auswahl - wie wäre es zum Beispiel mit einem Tim Burton-Film wie "Corpse Bride: Hochzeit mit einer Leiche", "Nightmare before Christmas", "Frankenweenie" oder "Beetlejuice"? Für Kinder geeignet sind auch "Casper", "Hocus Pocus", "Die Geistervilla", "Das Gespenst von Canterville" oder der Klassiker "Die Addams Family".

M wie Magie:
Harry Houdini, berühmt-berüchtigter Entfesselungskünstler starb ausgerechnet an Halloween. Der jüdische Friedhof in New York (im Stadtteil Queens) wurde zu einem wahren Wallfahrtsort für Houdini-Anhänger. Einige wollten dem Meister sogar zur Auferstehung verhelfen - denn Houdini hatte zu seinen Lebzeiten versprochen, dass er nach seinem Tod sein Grab verlassen und zurück kommen werde.

N wie Nachkommen:
Irische Auswanderer hatten Halloween im 19. Jahrhundert in die USA gebracht - dann kam der Brauch nach Europa zurück. Inzwischen wird Halloween auch in Deutschland zelebriert und verkleidete Kinder fordern "Süßes oder Saures"

O wie Obama:
Auch der US-Präsident hat Angst vor Streichen: Weil er keine faulen Eier am Weißen Haus kleben haben will, verteilt der mächtigste Mann der Welt an Halloween ganz brav Süßigkeiten an Kinder.

P wie Polizeieinsatz:
Die Polizei hat in der Halloween-Nacht ganz schön zu tun: Wenn Kinderstreiche eskalieren, dann kann es schon mal zu Sachbeschädigungen, Körperverletzungen und Brandstiftungen kommen.

Q wie Quatsch:
An Halloween ist viel erlaubt - allerdings sollten Streiche harmlos bleiben - bei Sachbeschädigungen, Körperverletzungen oder gar Brandstiftung wird die Polizei auch an Halloween ungemütlich!

R wie rauschhaft:
Kinder ziehen durch die Wohngebiete und bitten um Süßes, Jugendliche und junge Erwachsene ziehen gern von Club zu Club. Kneipen Besitzer und Diskotheken freuen sich über den Umsatz.

S wie "Die Simpsons":
Die Simpsons zelebrieren seit mehr als 20 Jahren Halloween mit gruseligen Horror-Specials. Da wird Springfield schon mal von Außerirdischen attackiert, Homer wird zu King Kong und Bart zur Stubenfliege.

T wie Turtle-Kostüm:
Die Ninja-Turtles sind in diesem Jahr eines der beliebtesten Kostüme für Kinder - jedenfalls in den USA. Erwachsene verkleiden sich traditionell gern als Hexen, Tiere oder als Batman.

U wie Urlaub:
Unheimliche Schlösser, Burgen und Gräber - Parties oder Urlaube auf Spukschlössern sind nicht nur an Halloween überaus beliebt.

V wie Verkleidung:
Eine tolles Halloween-Kostüm ist wichtig - das belegen die Verkaufszahlen: Laut der Fachgruppe Karneval im Verband der Spielwaren-Industrie werden jedes Jahr in Deutschland rund 30 Millionen Euro nur für Grusel-Kostüme und Masken ausgegeben.

W wie Wirtschaft:
Halloween ist neben Weihnachten eines der wichtigsten Kommerz-Feste in den USA. Die Amis zahlen für Kostüme, Dekoration und Süßigkeiten jährlich etwa 7,4 Milliarden US-Dollar. da liegt Deutschland mit 30 Millionen Euro noch deutlich drunter.

X wie XXL-Kürbis:
Kürbis-Züchter wollen sich jedes Jahr mit immer größeren Exemplaren übertrumpfen. Ein Schweizer Züchter in Ludwigsburg hat vor Kurzem den Weltrekord geknackt - sein Kürbis wog 1054 Kilogramm und hatte einen Umfang von 5,72 Metern.

Y wie Yale-Universität:
Auch an Elite-Unis feiert man Halloween: Das Orchester der Universität Yale spielt traditionell am 31. Oktober um Mitternacht eine Mischung aus Popmusik, Filmsoundtracks und klassischen Stücken - verkleidet, versteht sich.

Z wie Zapfenstreich:
Kurz nach der Geisterstunde muss das Halloween-Party-Volk in Bayern sein Feiern beenden - das Tanzverbot wird wegen des Feiertags Allerheiligen am 1. November verhängt und gilt ab 2 Uhr morgens. Bis zum Jahr 2012 galt der Zapfenstreich sogar schon ab Mitternacht.

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