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Kinderkrankheit: Masern - Die typische Viruserkrankung

Obwohl heute die meisten Kinder gegen Masern geimpft werden, treten sie immer noch auf und die Kleinen leiden dann unter dem Krankheitsverlauf. Da es sich hier um eine Viruserkrankung handelt, gibt es auch keine wirksamen Medikamente, die schnelle Linderung versprechen. Daher sind einige Leidenstage vorprogrammiert.

Masern werden duch Tröpfchen übertragen, es kann also unter Umständen ein kleiner Nießer schon ausreichen, wenn man sein Kind nicht impfen lässt. Der Virus hat dann noch eine Inkubationszeit von etwas mehr als einer Woche. Erste Anzeichen für den Ausbruch der Krankheit sind Schlappheit, etwas Schnupfen und Husten sowie Fieber, ein weißlicher Belag im Mund und entzündete Schleimhäute. Der typische rote Hautausschlag tritt circa zwei Tage später auf. Zunächst ist sie besonders hinter den Ohren zu sehen und breitet sich dann auf den gesamten Körper aus.

Das Kind braucht nun absolute Bettruhe und liegt am besten in einem abgedunkelten Raum, da es in der Zeit sehr lichtempfindlich ist. Man kann dem Virus nicht viel entgegensetzen, aber immerhin versuchen das Fieber zu senken. Dies kann durch Medikamente, aber genauso durch die guten alten Wadenwickel erfolgen.

Masern sind eine für das Kind wirklich fiese Krankheit, die aber gut vermieden werden kann. Heute tritt sie in Afrika am häufigsten auf, in Europa nimmt die Zahl der Erkrankungen von Jahr zu Jahr ab. Wenn man sich beim Kinderarzt für eine Impfung gegen Masern entscheidet, die ungefähr im Alter von einem Jahr vorgenommen wird, kann man seinem Kind diese unangenehme Kinderkrankheit ersparen.

Quelle: eltern.de
Bilder: isafmedia/Flickr, David Hunter/Flickr

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