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Medikamente aus dem Automaten

In Deutschland ist es ab sofort möglich, rezeptfreie Arzneimittel am Automaten zu ziehen. Das entschied jetzt der baden-württembergische Verwaltungsgerichtshof. 25 dieser Automaten gibt es bereits in Deutschland. In Zukunft sollen es viel mehr werden.

Aspirin, Sonnencreme, Hustenbonbons, Vitamintabletten – in der Drogerie sind diese Mittelchen alle frei erhältlich. Ab sofort aber auch woanders. Denn in Deutschland ist es jetzt möglich, freie Arznei an einem Automaten zu ziehen. Das Ding sieht ein wenig aus wie ein Bankterminal. Raus kommen aber nicht Geldscheine, sondern Pillen und Tabletten.

Rund um die Uhr kann der Kunde nun die Medizin am Automaten ziehen. Das berichtet jetzt bild.de. Es ist aber auch möglich, apothekenpflichtige Medikamente zu erwerben. Birte Gölzer von der Firma Rowa, die die Pillen-Automaten herstellt, erklärt: "Dann wird der Apotheker per Videokonferenz zu geschaltet, damit eine Beratung stattfindet." Und schon hat man Paracetamol gezogen.

Seit 2007 sind die ersten dieser Geräte im Einsatz, berichtet bild.de. Nun sollen es mehr werden. Zukunftsmusik ist aber noch, dass es auch rezeptpflichtige Medikamente per Knopfdruck zu haben gibt. Aber auch das soll bald möglich sein. Die Rezepte könnten eingescannt werden und das Medikament so legal herausgegeben werden. Momentan funktionieren die Pillen-Automaten allerdings nur bei freien und apothekenpflichtigen Medikamenten.

Bild: bild.de

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