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Mückenplage 2014: Die Tigermücke in Deutschland - wie groß ist die Gefahr?

Neue Mücken in Deutschland: Die Tigermücke breitet sich aus. Bedingt durch durch internationalen Warenverkehr und Reisen werden die exotischen Mücken eingeschleppt. Durch milde Winter und sehr warme Sommer ist ihnen auch in Europa das Überleben gesichert.

Die Tigermücke bringt leider Gefahren wie neue Krankheiten mit - so übertragen sie tödliche Krankheiten wie beispielsweise das Dengue-Fieber oder auch das Chikungunya-Fieber. In der Schweiz wurden in diesem Jahr bereits 17 Fälle von Chikungunya-Fieber registriert - im vergangenen Jahr waren es zu diesem Zeitpunkt nur zwei Fälle. Das Bundesamt für Gesundheit teilte mit, alle Betroffenen seien auf Reisen infiziert worden. Auch die Anzahl der Fälle von Dengue-Fieber ist in den vergangenen Jahren angestiegen - 2004 waren es noch vier Fälle, 2013 schon 177.

Die Tigermücke - eine Gefahr für Deutschland?

Auch in Süddeutschland hat man die die asiatische Tigermücke vereinzelt gefunden. Sven Klimpel ist Professor am Biodiversitäts- und Klima-Forschungszentrum der Senckenberg-Gesellschaft und für ihn ist dies Grund genug, um vor den Mücken zu warnen. Klimpels Einschätzungen zufolge könnte sich die Tigermücke aufgrund günstiger klimatischer Bedingungen schon bald deutschlandweit ausbreiten.

Ist ein Stich durch die Tigermücke wirklich tödlich?

Die Tigermücke kann Viren in sich tragen, die bei einem Stich auf den Menschen übertragen werden - darunter das Dengue-Fieber und das Chikungunya-Fieber. Die ursprünglich in Afrika und Asien verbreiteten Krankheiten lösen einer Grippe ähliche Symptome aus - hohes Fieber, dazu kommen Muskel- und Gelenkschmerzen und es kann teilweise zu Übelkeit sowie Müdigkeitsanfällen kommen. Ein tödlicher Verlauf ist möglich bei geschwächten Personen, älteren Menschen oder auch Kindern. Bislang existieren keine wirksamen Medikamente oder Impfstoffe.

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