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Mundpropaganda : 13 Hetero-Stars knutschen gegen Schwulenhass

"Mundpropaganda - Gentlemen gegen Homophobie" heißt die Aktion des Männer-Magazins GQ: 13 Deutsche Musiker und Schauspieler haben sich vor der Kamera geküsst und sprechen sich damit gegen Homophobie und gegen die Verfolgung von Homosexuellen aus.

In einer Zeit, in der Homosexualität eigentlich normal und die Akzeptanz gewachsen sein sollte, gibt es weltweit noch immer viele Ressentiments gegen Schwule. Beispiele dafür sind Indien, wo seit Beginn dieser Woche homosexueller Geschlechtsverkehr wieder unter Strafe steht. Und auch aus Moskau kamen in den letzten Wochen viele schwulenfeindliche Parolen - in Russland ist Homosexualität zwar nicht direkt verboten, aber es wurde ein Verbot für "Schwulen-Propaganda" erlassen - reinster Schwulenhass also.

Als Reaktion auf Moskau wollen nun 13 männliche Promis zeigen, dass die Menschen in Russland nicht alleine gelassen werden. Ihr Motto lautet, klar Stellung zu beziehen. Der Fotograf Felix Krüger von Lila Management bat 13 Promi-Heteros zum Fotoshooting und die Jungs haben sich vor der Kamera geküsst. Herbert Grönemeyer, Moses Pelham, Thomas D., Ken Duken, Kostja Ullmann, die Jungs von Fettes Brot, Revolverheld und die Sportfreunde Stiller knutschten für mehr Akzeptanz von Schwulen - und amüsierten sich bei den Aufnahmen prächtig!

Sehen Sie hier das Making of von "Mundpropaganda - Gentlemen gegen Homophobie"

Die 13 "Gentlemen gegen Homophobie" sind sich einig: Es ist wichtig, sich klar zu positionieren und für Toleranz zu kämpfen. "Es ist doch total wichtig, dass Leute die irgendwie in der Öffentlichkeit stehen zeigen, dass das nicht ok ist. Egal ob das jetzt Rechtsradikalismus oder Homophobie ist", so Jakob Sinn von Revolverheld. Thomas D: "Du kannst niemandem befehlen, wen er lieben soll" und "das ist doch Freiheit", so Moses Pelham. Gut gemacht, ihr seid wirklich tolle Jungs!

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