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Ist Nasenspray in der Schwangerschaft gefährlich?

Eine Erkältung macht leider selbst vor einer Schwangerschaft nicht Halt. Die Nase will nicht aufhören zu tropfen und Unmengen an Tempos sind bereits verschlissen worden. Eigentlich würden Sie jetzt ein Nasenspray benutzen und haben bisher gute Erfahrungen damit gemacht. Aber kann Nasenspray in der Schwangerschaft benutzt werden ohne dem Ungeborenen zu schaden?

Generell gilt, dass Sie während Ihrer Schwangerschaft Medikamente nur in Rücksprache mit Ihrem Arzt einnehmen sollten. Er kann Ihnen genau sagen, welche Nebenwirkungen und Risiken in einer Schwangerschaft zu bedenken sind. Die Schwierigkeit bei gewöhnliche Nasensprays besteht darin, dass diese Stoffe enthalten, die die Gefäße verengen. Bei Verwendung des Sprays werden daher nicht nur die Schleimhäute der Nase verengt, sondern auch andere Gefäße des Körpers. Verengen sich also die Blutgefäße kann es bei der werdenden Mutter dazu kommen, dass der Blutdruck sich erhöht. Dies kann weitreichende Folgen für das Ungeborene mit sich bringen. Außerdem ist die Plazenta und deren Blutgefäße ebenfalls betroffen und kann negative Konsequenzen für das Baby bedeuten. Im schlimmsten Fall kann das Ungeborene nicht mehr ausreichend versorgt werden.

In der Schwangerschaft ist es daher sicherlich sinnvoll, auf alternative Mittel zurückzugreifen. Sie können beispielsweise Nasensprays auf Kochsalz- oder Meereswasserbasis verwenden. Fragen Sie Ihren Arzt auch nach homöopathischen Mitteln, die eine Linderung der Beschwerden bewirken können und unbedenklich in der Einnahme sind. Achten Sie darauf, dass Ihre Schleimhäute feucht genug sind, indem Sie genug Flüssigkeit zu sich nehmen. Sie sollten zwei bis drei Liter täglich zu sich nehmen, am besten in Form von Wasser und Tee. Auch sollte in Ihrer Wohnung eine ausreichende Luftfeuchtigkeit vorherrschen.

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