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Neue Wintersporttrends Teil 1: Schnee-Zorbing und Snow-Kiten

Wintersport ist natürlich eine angenehme Art, den Körper auch in der kalten Jahreszeit warm zu halten. Schade nur, dass die Auswahl an Sportarten etwas beschränkt ist, denn wer will schon immer nur das gleiche tun, nämlich Skifahren, Snowboarden oder auf einem Schlitten eine Piste heruntersausen. Gut, dass es auch für Schneefans inzwischen eine ganze Reihe von Fun- und Trendsportarten gibt, die von der langweiligen Norm abweichen. Kluge Wintersport-Freaks haben sich da ganz schön etwas einfallen lassen, heute stellen wir zwei der (fast) neuen Wintersportarten vor: Das Schnee-Zorbing und das Snow-Kiten.

Immer mehr 'normale' Sportarten werden aus dem Sommer einfach in den Winter übertragen, finden also plötzlich im Schnee statt. Das ist beim Schnee-Zorbing nicht ganz der Fall, denn normal ist dieser Kick schon im Sommer nicht. Ein Zorb ist eine große, doppelhüllige Plastikkugel, in der eine Person, der sogenannte Zorbonaut>, z.B. einen Berg hinunterrollt. Zwischen den beiden Hüllen ist die Kugel mit Luft aufgeblasen, so dass sie fest und rund bleibt. Das Zorbing wird inzwischen überall auf der Welt angeboten.

Ein ziemlich neuer Trend ist es, die Zorbs im Schnee einzusetzen. Die Unerschrockenen düsen dann Pisten und Hänge hinunter, was von außen ziemlich waghalsig aussieht. Ein Zorb kommt schon ohne Passagier auf gute 80 Kilo, daher ist auch die Geschwindigkeit nicht zu verachten, die er im Schnee entwickelt. Da es beim Schnee-Zorbing viel Kondition, Kraft und Körperbeherrschung bedarf, um einen Kurs zu halten, ist es nur auf eher ungefährlichen Pisten erlaubt. Ein Anbieter des Abenteuers sitzt z.B. in der Schweiz. Bei Alpsurf in Interlaken kann man für etwas mehr als 80 Euro zwei Stunden lang Schnee-Zorbing betreiben.

In einer großen Plastikblase durch den Schnee: Das Schnee-Zorbing


Zorbing - Free videos are just a click away

Im Gegensatz zum trendigen Zorb, gibt es die Kites schon etwas länger. Das muss aber nicht weniger Spaß bedeuten. Im Sommer lassen sich die Leute auf Wasserskiern oder Wakeboards schon lange von sogenannten Kite-Drachen ziehen. Bei günstigen Windverhältnissen haben Kite-Surfer hohes Tempo und es wird von 250 Meter langen Sprüngen berichtet.

Ein bisschen Geschick sollte man also auch hier mitbringen, denn das Snow-Kiten ist nicht weniger spektakulär. Auf einem Snowbaord oder eben Skiern kommen Profis teilweise auf bis zu 100 Stundenkilometer mit ihrem Kite-Drachen. Tatsächlich gibt es diesen Sport schon seit den 60er-Jahren, aber er hat sich nie als mainstreamtauglicher Trend durchgesetzt. Unter guter Anleitung und solange man das Verletzungsrisiko nicht unterschätzt kann aber jeder, der auf den Brettern bereits sicher ist, das Snow-Kiten erlernen. Und 2-tägige Einführungskurse gibt es z.B. für knapp 200 Euro in Garmisch-Partenkirchen oder 180 Euro im Oberwiesenthal.

Mit Drachen-Power über die Piste: Snow-Kiten ist nichts für Anfänger

Klar, die Dinge, die Spaß machen sind meistens nicht ganz ungefährlich. Dennoch lohnt es sich, mal reinzuschnuppern, wenn man sich längst nur noch langweilt im Schnee. Denn interessant und innovativ sind die Wintersporttrends Schnee-Zorbing und Snow-Kiten auf jeden Fall.

Quelle: Bild.de, Paradisi.de, kite-on-snow.de
Bild: Kite-on-snow.de

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