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Neue Wintersporttrends Teil 2: Nordic Ice Skating und Air-Boarding

Noch mehr neue Wintersportarten warten darauf, vorgestellt zu werden. Bereits letzte Woche berichteten wir vom Schnee-Zorbing und Snow-Kiten und schnell war klar, dass die neuen Trends in den Köpfen ziemlich verrückter Wintersportfreaks entstanden sein müssen. So sieht es auch mit dem Nordic Ice Skating und dem Air-Boarding aus, wo aus hoher Geschwindigkeit ein ziemlich gutes Work-Out werden kann.

Das Nordic Ice Skating ist eine Mischung aus Nordic Walking und Schlittschuhfahren. Das Nordic Walking hat sich in den letzten Jahren als Trendsport in ganz Europa durchgesetzt, seine Anfänge können sogar zurück auf die 30er-Jahre datiert werden. Durch die Bewegung der Oberarme mit den Stöcken wird zusätzlich zur Ausdauer auch noch die Muskulatur des Oberkörpers beansprucht. Die Belastung und die Trainingseffekte sind mit Nordic-Walking-Stöcken höher als ohne.

Das Schlittschuhlaufen an sich ist über einen längeren Zeitraum auch eine sehr schweißtreibende Angelegenheit. Die Kombination zum Nordic Ice Skating ist ein perfektes Training für Oberarme, Schultern und Ausdauer. Besonders Freunde von hohem Tempo kommen hier auf ihre Kosten, denn wer die enstprechende Kraft mitbringt, der kann beim Nordic Ice Skating ordentlich beschleunigen mit den Stöcken. Auf dem Brennsee bei Kärnten gibt es Kurse schon ab 30 Euro, wer Vorkenntnisse in den beiden Sportarten mitbringt, ist auch beim Nordic Ice Skating ganz schnell erfolgreich.

Das Air-Boarding ist eine der Trendsportarten, die sich am rasantesten verbreiten. Vom Konzept her kann man sagen, dass es sich hierbei um eine Schlittenfahrt handelt, nur hat das Air-Board mit einem normalen Schlitten nicht mehr all zu viel gemein. Das High- Tech-Gerät steht für hohe Geschwindigkeiten und waghalsige Stunts.

Hohe Geschwindigkeit, scharfe Kurven, wilde Sprünge: Das Air-Boarding

Seit 2001 sind die Air-Boards auf dem Markt, zehn Jahre hat der Schweizer Joe Steiner an der Entwicklung gearbeitet. Dabei handelt es sich um eine Art kunststoffbeschichtetes Luftkissen in der Größe eines Schlittens, etwa drei Kilo schwer und mit einer Luftpumpe aufblasbar. Mit dem Bauch nach unten und dem Kopf nach vorne startet man und kann nach wenigen Übungsfahrten mit bis zu 40 km/h die Pisten runterschießen. Die Verlagerungen des Körperschwerpunkts hilft beim Lenken, tatsächlich haben die meisten Anfänger das Air-Boarden innerhalb kürzester Zeit verinnerlicht. Auch wenn nicht mehr Verletzungsgefahr als bei allen anderen Wintersportarten besteht, sollte der Air-Boarder einen Helm tragen. Grundkurse gibt es schon ab 50 Euro, z.B. im oberbayerischen Lenggries. Fortgeschrittene und sogenannte Freestyler wagen sich auch schon mal an wilde Sprünge und Stunts mit den Air-Boards.

Es geht also alles um Geschwindigkeit. So einfallsreich manche der neuen Wintersportrends auch sind, für manche reicht ein hohes Tempo, um begeistert zu sein. Wer ähnlich einfach gestrickt ist und nichts gegen Muskelkater hat, der sollte Nordic Ice Skating und Air- Boarding ruhig mal unter die Lupe nehmen.

Quelle: bild.de, wecarelife.at
Bild: Jochen-Schweizer.de

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