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Neue Wintersporttrends Teil 3: Snowbiken und Ice Kartfahren

Draußen wird es kälter, Zeit für die neuen Wintersportarten Teil 3! Gut, auch hier muss man ehrlich sein, das Snowbiken und das Ice Kartfahren sind nicht wirklich brandneu, aber als allgemeine Trends sind sie beim Wintersporturlauber noch weitestgehend unentdeckt. Dabei gehts hier genau wie bei den anderen Wintersporttrends um Tempo und Adrenalin, ein Mal im Schnee und ein Mal auf dem Eis.

Das Snowbiken steht quasi fürs Skifahren im Sitzen. Der entscheidende Unterschied ist, dass die Hersteller und Anbieter damit werben, dass jeder, der Fahrrad fahren kann, auch Snowbiken kann. Die lange Tradition des Trends geht zurück in die 40er-Jahre, als der Salzburger Engelbert Brenter den ersten Sitz-Ski erfand. Sohn Erich fuhr auf den Dingern bereits mit Hochgeschwindigkeit (über 166 km/h) zu Weltrekorden in den 1960ern, aber die Geräte waren zu schwer und zu sperrig, um einen Funsport-Trend zu entfachen. Der Enkel Bernd Brenter griff die Erfindung seines Großvaters dann kürzlich auf und entwickelte eine trendfähige, moderne Version der Snowbikes.

Tempo- und kurvenreich: Die Trendsportart Snowbiken

Das heutige Snowbike ist ergonomisch geformt, wiegt nur wenige Kilos und fährt auf zwei Kufen. Lenker und Sessel bieten die perfekte Position zum Rennen mit Vollspeed, ermöglichen aber auch gemütliche Fahrten im Tiefschnee oder einfaches Carven. Der große Vorteil ist, dass das Snowbiken tatsächlich innerhalb weniger Minuten gelernt werden kann. 'Es wurde eine komplett neue Lehrmethode entwickelt, mit der man schon nach fünf Minuten den ersten Schwung machen kann. Innerhalb eines Nachmittags kann man alle blauen und die meisten roten Pisten fahren', sagt Bernd Brenter. In Konstanz z.B. kann man einen Grundkurs für rund 80 Euro machen, der dauert dann sechs Stunden. Gebrauchte Snowbikes bekommt man dort für ca. 700 Euro.

Auch auf dem Eis gibt es die Möglichkeit im Sitzen auf hohes Tempo zu kommen, hier ist man allerdings motorisiert. Das Ice Kartfahren ist ein Highlight für jeden Winterurlauber. Wer schon den Trend des Kartfahrens für sich entdeckt hat, ist hier sicher im Vorteil. Dennoch, die kleinen Rennboliden auf der präparierten Eisfläche zu steuern ist noch mal etwas ganz anderes.

So sieht das Kartfahren auf dem Eis aus

Auf dem Eis sind die Karts wesentlich empfindlicher zu lenken. Kommen die Kurvenbewegungen zu früh oder zu spät, dreht man sich samt Ice Kart auf der spiegelblanken Fläche oder findet sich in den Schnee-Banden wieder. Bei dem Tempo, den Überholmanövern und Drifts wird sicher niemand frieren, Spikes unter den Reifen und Adrenalin im Blut sorgen für eine heiße Renn-Action. In Lauterbrunnen in der Schweiz z.B. zahlt man 15 Euro für zehn Minuten Fahrvergnügen, dabei nimmt man gleich an Ice Kart Rennen teil und kann sich am Ende vielleicht sogar zum Champion küren lassen.

Auch wenn diese Wintersporarten schon eine Geschichte haben, durch neue Technik, Tempo und Action haben sich das Snowbiken und das Ice Kartfahren zu trendigen und neuen Funsportarten gemausert, die bezahlbar bleiben. Wer das nächste Mal im Skiurlaub von seinen Brettern angeödet ist, ausprobieren lohnt sich.

Quelle: Bild.de, Funsporting.de
Bild: Snowbike-Team.de, Sclauterbrunnen.ch

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