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Neues, Altes, Geliehenes und Blaues

Sie helfen mit, den schönsten Tag im Leben von Braut und Bräutigam zu gestalten oder sind selbst die glücklichen werdenden Eheleute? Dann gilt es eine Menge zu bedenken, vorzubereiten und zu organisieren. Alte Bräuche gehören zu so einem Tag einfach dazu. Neues, Altes, Geliehenes, Blaues, das sind die vier Dinge, die eine Braut braucht.

Alte Bräuche sollen dem Paar Glück bringen

Wer sich dazu entschlossen hat, den Rest seines Lebens mit seinem Partner zu verbringen und dies mit dem Tag der Eheschließung amtlich machen möchte, wünscht sich selbstverständlich Glück. Über viele Generationen weitergegebene Bräuche sollen dazu beitragen.

Dem Glück ein bißchen auf die Sprünge helfen soll es zum Beispiel, wenn die Braut etwas Neues, Altes, Geliehenes und Blaues am Tag ihrer Hochzeit bei sich trägt. Diesen Brauch gab es übrigens schon im viktorianischen England.

Etwas neues soll für Optimismus in die Zukunft stehen und stellt in der Regel kein Problem dar, da das Kleid, die Schuhe, die Wäsche bestimmt neu sind. Etwas altes deutet auf die Fortführung der Familientraditionen hin und wird gerne von der Brautmutter geschenkt, z.B. ein Familienschmuckstück. Die Freundin hat sicher ein Teil, das sie für diesen besonderen Tag ausleihen kann. Vielleicht eine Puderdose fürs Täschchen oder ein Taschentuch, dies soll auf die Freundschaft hinweisen und ein Glücksbringer sein. Ganz oft trägt die Braut ein blaues Strumpfband unter ihrer Robe. Aber auch eine blaue Blume im Brautstrauss oder ein blauer Schmuckstein, der irgendwo im Saum eingenäht wird, erfüllt seinen Zweck und soll für Treue und Dauerhaftigkeit der Beziehung sorgen.

So ausgestattet würde es doch mit dem Teufel zugehen, wenn das Glück sich nicht einstellt.

Hochzeitsbräuche und ihre Bedeutung

Außer dem Brauch etwas Neues, Altes, Geliehenes oder Blaues zu tragen gibt es noch viele weitere Rituale zur Hochzeit.

Wenn Blumenkinder Blütenblätter streuen, ist dies nicht nur wunderbar romantisch, sondern soll auch noch die Fruchtbarkeitsgötter anlocken und für reichlich Nachwuchs sorgen.

Beim Polterabend sollen die bösen Geister durch das Poltern vertrieben werden und außerdem sagt man, dass Scherben Glück bringen.

Das Tragen über die Schwelle soll verdeutlichen, dass die Ehefrau zukünftig Schutz und Geborgenheit bei Ihrem Mann findet.

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