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Neuigkeiten zur Schweinegrippe

Wer sich erst jetzt dazu entschlossen hat, gegen die Schweinegrippe impfen zu lassen, muss wohl noch ein wenig auf seine Impfung warten, denn wie die Rheinische Post Online berichtet, fehlt es in ganz Deutschland an Impfstoff. Dieser wird für ganz Deutschland in Dresden hergestellt. Durch einen Fehler sind allerdings nur 100.000 der 900.000 vorgesehenen Impfdosen hergestellt worden.

Dadurch kommt es nun zu lange Wartelisten in den Arztpraxen, so dass es in einigen Fällen sogar bis Februar dauern kann, bis man den Impfstoff verabreicht bekommt. Diejenigen, die sich gegen eine Impfung entschieden haben, verweisen auf die vielen Nebenwirkungen, die das Präparat hervorrufen kann und darauf, dass es sich um einen unausgereiften Impfstoff handelt.

Derweil werden Schulen in ganz Deutschland wegen der Schweinegrippe geschlossen, aus Angst die Krankheit könnte sich durch die Klassenzimmer verbreiten. Allein in Hessen haben 13 Schulen wegen der Schweinegruppe in Absprache mit den verantwortlichen Gesundheitsämtern den Unterricht vorübergehend eingestellt. Dabei versicherten die Schulen, dass man wegen bestimmter Einzelfälle so entschieden habe und es eine rein vorbeugende Maßnahme darstellt.

In München ist eine weitere Person an den Folgen der Schweinegrippe verstorben. Das Bayerische Landesamt zählt in München 2169 bestätigte Fälle der Schweinegrippe. Der Verstorbene, ein 33-jähriger Mann, gehörte mit seinem Übergewicht zu der Gruppe von Menschen, bei denen ein erhöhtes Risiko besteht, wenn sie an der Schweinegrippe erkranken.

Bild: Quinn Dombrowski (Flickr), Yaniv Ben-Arie (Flickr)

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