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Diagnose Neurodermitis: Welche Creme hilft?

Sie leiden unter Neurodermitis? Welche Creme verspricht wirklich Hilfe und kann sie von dem lästigen Juckreiz und der brennenden Haut befreien?

Es konnte gezeigt werden, dass Cremes, welche die Haut mit Feuchtigkeit versorgen und entzündungshemmend wirken, zu einer Heilung beitragen können. Diese Cremes sollten Zink, Nachtkerzenöl, Harnstoff, Johanniskrautextrakt, Arganöl oder Dexpanthenol enthalten. Zu den beliebten Produkten zählen Cremes von Eucerin und Bepanthen.

Wenn Sie besonders unter Juckreiz leiden, können neben der Einnahme von Antihistaminika auch Produkte mit Schwarzkümmelöl oder Aloe Vera helfen. Ein Geheimtip sind Bäder mit dem Wirkstoff Polidocanol, dieser verspricht eine leicht betäubende Wirkung auf die Haut zu haben.

Ist Ihre Haut zusätzlich mit Bakterien versehen, ist es von Nöten eine infektionshemmende Salbe aufzutragen, die Antibiotika enthält. Diese bekommen Sie nicht rezeptfrei, sondern in Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt, der eine genaue Diagnostik der betroffenen Hautpartien vornimmt und daraufhin eine entsprechende Salbenzusammenstellung empfiehlt.

Wenn Sie an auftretenden Ekzemen leiden, können Sie auf Produkte mit Gerbstoff zurückgreifen. Diese lindern den Juckreiz und trocknen das Ekzem aus.

In besonders starken Fällen der Neurodermitis wird Ihnen Ihr Arzt womöglich eine Cortisonsalbe verschreiben. Diese wirkt besonders entzündungshemmendund gilt daher nach wie vor als das Mittel der Wahl. Alternativ zur Cortisonbehandlung werden seit einiger Zeit Cremes mit den Wirkstoffen Tacrolimus oder Pimecrolimus eingesetz, da diese weniger Nebenwirkungen nach sich ziehen sollen.

Dennoch gibt es Hinweise darauf, dass die neuen Wirkstoffe das Entstehen von Hautkrebs und Lymphomen fördern könnten. Da es aber bisher noch keine Langzeitstudien gibt, kann über die tatsächlichen Nebenwirkungen noch kein abschließendes Ergebnis berichtet werden.

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