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Pfeiffersches Drüsenfieber in der Schwangerschaft

Was ist eigentlich das Pfeiffersche Drüsenfieber, besser bekannt als die Kuss Krankheit und woran können Sie erkennen, dass Sie erkrankt sind?

Die Erkrankung ist weit verbreitet und tritt vor allem im Kindergartenalter auf. Bereits im Alter von 20 Jahren sind fast 90 Prozent der Menschen an der Infektion erkrankt und weisen Antikörper im Blut auf. Einmal erkrankt, besteht eine lebenslange Immunität gegenüber des Erregers. Der Erreger dieser viralen Erkrankung heißt Epstein-Barr-Virus, kurz EBV und gehört zur Familie der Herpesviren.

Der Name Kuss Krankheit entstand deshalb, weil der gängigste Übertragungsweg der des Speichelsaustauschs ist. Aber auch eine Übertragung durch Tröpcheninfektion ist möglich. Wenn Sie sich angesteckt haben vergehen etwa 8 bis 21 Tage, aber auch bis zu 7 Wochen, bis Sie die ersten Symptome wahrnehmen. Da der Verlauf in den meisten Fällen dem eines grippalen Infekts ähnelt, wird die Erkrankung selten erkannt. Symptome sind Fieber, einhergehende Gliederschmerzen und geschwollene Lymphknoten. Auch Halsentzündungen sind nicht selten. Etwa die Hälfte der betroffenen Patienten weisen in der Krankheitsphase eine vergrößerte Milz auf.

Was hat es für Folgen, wenn Sie Pfeiffersches Drüsenfieber während der Schwangerschaft bekommen? Bisher sind keine Folgen im Zusammenhang mit der Erkrankung bekannt. Zwar ist die Infektionsrate in der Schwangerschaft recht hoch, doch bleibt die Erkrankung für die werdende Mutter und das Ungeborene ohne negative Folgen.

Wie wird die Erkrankung behandelt? Ähnlich wie bei einer Grippe, werden die Symptome behandelt. Das bedeutet im Allgemeinen Bettruhe und viel Trinken. Im Falle einer Schwangerschaft wird geraten, jegliche Medikamenteneinnahme zuvor mit dem behandelnden Arzt abzusprechen, um mögliche Nebenwirkungen fürs Baby zu vermeiden.

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