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PGAD-Krankheit - was ist das?

Die PGAD-Krankheit ist eine Nervenkrankheit, bei der die Betroffenen am Tag über 100 Orgasmen erleben - die Abkürzung PGAD steht dabei für persisten genital arousal disorder, also: Ständige genitale Erregungs-Störung. Dabei betrifft die Krankheit scheinbar doch nicht nur Frauen, wie bisher angenommen, sondern auch Männer. Ein Amerikaner hat sich damit geoutet und erzählt, wie die ständigen Orgasmen sein Familienleben zerstört und ihn seine Arbeit haben verlieren lassen.

Keine sexuelle Krankheit

Die PGAD-Krankheit ist keine wirkliche sexuelle Krankheit, weil die Erregungen nichts mit Sex zu tun haben müssen. Die Orgasmen passieren einfach in den Genitalien und das schon durch die kleinsten äußeren Einflüsse: Eine leichte Vibration, zum Beispiel beim Busfahren oder durch das Bedienen oder Hören (!) eines Föhns, reicht aus und schon hat der Erkrankte einen weiteren Orgasmus. Über die Gründe ist noch nichts bekannt.

PGAD-Krankheit - Symptome und Diagnose

Die Symptome der PGAD-Krankheit sind die ständigen Orgasmen, die auftreten, ohne dass der Betroffene gerade zum Beispiel an Sex denkt oder sogar Sex hat. Davor bemerken sie die Symptome an ihrem Körper, die andere empfinden, kurz bevor sie einen Orgasmus erleben: Kribbeln oder Anschwellen der Sexualorgane, steigende Anspannung und dann irgendwann der Orgasmus. Dieser kann – wie ein Niesen – ganz ohne erkennbaren Grund oder durch die erwähnten Trigger ausgelöst werden. Für die Diagnose der PGAD-Krankheit kommen zu den ständigen Orgasmen noch weitere Kriterien hinzu, allen voran, dass die ständige sexuelle Erregung den Patienten stört und anstrengt. Die Dauerrektion oder ständige Erregung bei der Frau wirken irgendwann schmerzhaft.

PGAD-Krankheit - warum sie stört

Viele denken sich im ersten Moment, dass so eine Krankheit ja wohl kaum stören kann und vor allem Männer sagen scherzhaft oft von sich, dass sie "dauererregt" wären. Wenn man sich aber mal den Alltag einer Person vorstellt, die bei jeder noch so banalen Handlung – Kaffee Kochen, Zähne putzen, Rolltreppe fahren – plötzlich von einem Orgasmus überfallen wird, dann versteht man bald den Stress. Scham und vor allem auch Schmerzen haben PGAD-Patienten schon in den Selbstmord getrieben und bewirken oft Depressionen. Wer sich nicht vorstellen kann, dass die dauerhafte Erregung und die vielen Orgasmen stören oder auslaugend sind, kann ja mal versuchen, wie viele Orgasmen er hintereinander haben kann und nach dem letzten weiterversuchen, seinen Körper zu dieser Anstrengung zu bringen.

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