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Psychologie: Was sind die Gründe, dieses Fach zu studieren?

Wenn man das Abitur in der Tasche hat, beginnen viele Schulabgänger ein Studium, manche davon entscheiden sich für das Fach Psychologie, und das aus vielen verschiedenen Gründen. Im Vordergrund steht dabei immerder Wunsch, anderen Menschen mit Problemen zu helfen. Wir nennen nun verschiedene Gründe, warum junge Leute ein Psychologiestudium beginnen.

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Nicht mit Psychotherapie verwechseln

Bei einer Umfrage unter Studenten, antworteten im Jahr 2006 etwa 60 Prozent der Befragten, dass sie Menschen helfen möchten. Doch oftmals verwechseln Studienbeginner das Fach Psychologie mit der Psychotherapie. Als Therapeut kann man erst arbeiten, wenn man nach dem Studium noch eine Zusatzausbildung abgelegt hat. Vielmeher begeben sich Studenten mit Abschluss in die Arbeitspsychologie oder die Rechtspsychologie. Das Fach ist sehr facettenreich und es geht nicht nur darum, Menschen mit psychischen Problemen im Gespräch zu helfen.

Thema enttabuisiert

Für eine Studentin aus Bamberg ist genau diese Vielfalt der Grund, warum sie das Studium begonnen hat. Auf der Website psychologie-studieren.de nennt sie eben nicht nur die klinischen und therapeutischen, sondern interessiert sich für Unternehmensberatung. Auch hier können Psychologen tätig werden. Ein Absolvent der Uni Göttingen nennt im Gegensatz dazu die vielfältigen psychischen Probleme, die Menschen vermehrt haben. Dieses Thema sei enttabuisiert und er wolle seinen Beitrag leisten, um zu helfen.

Menschen besser verstehen können

Aus Chemnitz kommt eine Absolventin, die das gesamte Gebiet der Psychologie spannend findet. Sie meinte, dass es viele verschiedene Arbeitsmöglichkeiten gäbe, zum Beispiel in der Verkehrspsychologie oder in Personalabteilungen von großen Firmen. Kritisch merkt sie an, dass sie der Meinung sei, dass sich viele für das Fach entscheiden, weil es gut klänge und es für einen Studienplatz in der Medizin nicht gereicht habe. Doch Abbrecher gäbe es sehr wenige, weil das Fach so interessant sei. Und eine Studentin aus Dortmund meint, dass es sie schon immer interessiert habe, wie andere Menschen denken und fühlen. Deswegen habe sie sich für das Psychologiestudium entschieden. In dem Studium lerne man, verschiedene Handlungen von Mitmenschen besser zu verstehen und helfe dabei, Vorurteile abzubauen.

Nicht aus den falschen Gründen studieren

Die Hilfe für den Mitmenschen steht in der Psychologie natürlich immer im Vordergrund. Doch ein weit verbreitetes Klischee ist es, dass der ein oder andere das Psychologiestudium auch beginne würde, um eigene Probleme lösen zu können. Doch das wäre eher der falsche Motor, ein jahreslanges Studium zu beginnen. Da wäre ein Besuch bei einem Psychologen oder Psychotherapeuten doch die bessere Entscheidung.

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