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Reizdarm: Was tun?

Wenn man, oft nach einer langen Odyssee über verschiedene Ärzte und Behandlungen die Diagnose Reizdarmsyndrom oder Reizdarm bekommt, stehen viele zunächst hilflos da. Denn nun hat man einen Namen, aber was bedeutet das? Die Diagnose lautet Reizdarm - was soll man tun? Die Antwort darauf ist leider nicht einfach oder eindeutig und meistens muss man einfach ein ausführliches Gespräch mit dem Arzt suchen.

Spezielle Diäten

Das Problem beim Reizdarmsyndrom ist, dass es auf die Frage "Reizdarm - was tun?" keine klare Antwort geben kann, weil die Symptome sich von Patient zu Patient zu stark unterscheiden. In vielen Fällen haben Betroffene chronische Schmerzen und psychische Probleme. Vor allem, wer jahrelang keine Diagnose hatte und nach der langen Suche nach einem Grund mit dem Ergebnis "Reizdarm" leben muss, fühlt sich erschlagen. Ständige Schmerzen sind dabei nur ein Teil der Problematik; immerhin ist auch die Lösung nicht unbedingt angenehm.

Wer unter dem Reizdarmsyndrom leidet, muss seine Essgewohnheiten häufig anpassen und stark einschränken. Dabei ist abhängig von der konkreten Sympotmatik und den Bakterien im Darm, welche Lebensmittel weiter konsumiert werden können und welche nicht. Oft helfen vorrübergehende Diäten, manchmal bringen diese Einschränkungen aber auch nur während der Diät positive Effekte. Man muss sich also zwischen den Einschränkungen der Lebensmittel, die man zu sich nehmen darf, und den Symptomen der Krankheit entscheiden.

Auch diese Situation stellt für viele Patienten ein psychologisches Problem dar. Sie fühlen sich stark eingeschränkt und erschlagen von den Auswirkungen der Krankheit. Trotzdem lehnen viele eine psychologische Behandlung ab, weil es auch in Deutschland immer noch die Idee gibt, psychische Erkrankungen sollten im Gegensatz zu physischen von selbst heilen.

Medikamentöse Therapie

Die nächste Frage zum Reizdarm: Was kann man tun, wenn man mit Medikamenten arbeiten möchte? Es gibt verschiedene Ansätze, die wiederum von den konkreten Symptomen abhängen. Je nachdem, wie stark die Schmerzen sind, müssen diese abgefangen werden, teilweise kann man auch Medikamente einnehmen, die speziell gegen die Verstopfung oder Blähungen helfen.

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