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Reizdarmsyndrom - auf die Ernährung kommt es an

Sie leiden unter dem so genannten Reizdarm Syndrom? Dann geht es Ihnen wie vielen anderen Menschen in Deutschland. Etwa 16 Prozent der Frauen und bis zu 8 Prozent der Männer sind von der Erkrankung betroffen.

Es gibt unterschiedliche Behandlungsansätze des Syndroms, eine adäquate Therapie sollte daher immer eine Mischung aus verschiedenen Methoden darstellen. Eine Herangehensweise bezieht sich auf die Linderung des Reizdarmsyndrom durch passende Ernährung. Hierbei handelt es sich nicht um eine spezielle, auf die Erkrankung ausgerichtete Diät, sondern vielmehr um eine Ernährung, die den Darm in seiner Funktion beruhigen und unterstützen soll.

Im Allgemeinen ist es wichtig langsam zu essen, so verschlucken Sie während den Mahlzeiten weniger Luft. Versuchen Sie außerdem kleine Portionen zu essen und diese lieber über den Tag verteilt. Für eine gute Verdauung ist es wichtig eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu haben, bemühen Sie sich daher genug zu trinken. Auf Nahrungsmittel, die bekannt dafür sind bei vielen Menschen zu Beschwerden zu führen, sollten Sie versuchen zu verzichten.

Darunter fallen Milchprodukte, fettige Speisen, starke Gewürze, aber auch Kaffee, Nikotin und Alkohol. Wenn es Ihnen schwer fällt einen Überblick zu behalten, schreiben Sie ein Essensprotokoll. Dieses kann Ihnen später zudem bei der Auswertung helfen, welche Nahrungsmittel zu einer Verbesserung oder Verschlechterung der Symptomatik geführt haben.

Aber schöpfen Sie auch die anderen Therapiemöglichkeiten aus. Medikamente können eine Hilfe darstellen, besprechen Sie die Möglichkeiten mit Ihrem Arzt. Auch Psychotherapie stellt eine Behandlungsform im Kampf gegen das Reizdarmsyndrom dar. Man spricht hier von einer psychosomatischen Erkrankung, da die Psyche eine nicht zu vernachlässigende Größe darstellt.

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