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Kinderkrankheit: Scharlach

Kinderkrankheiten gibt es viele, eine besonders unangenehme ist der Scharlach, der zunächst auch mit einer Erkältung oder Grippe verwechselt werden kann. Es ist daher besonders wichtig, die Symtome richtig zu deuten.

Erste Anzeichen für eine Scharlachinfektion sind hohes Fieber und starke Halsschmerzen. Man sollte sich den Hals und Mund seines Kindes besonders gut anschauen. Wenn die Zunge weiß belegt ist, die Lymphknoten geschwollen sind, die Rachenscheleimhaut gerötet ist und sich Eiterpunkte auf den Mandeln finden, dann ist es Zeit zu handeln.

Wenn man dies bei seinem Kind entdeckt, sollte man so schnell wie möglich einen Arzt aufsuchen. Der Kinderarzt macht dann einen Halsabstrich und kann schon nach kurzer Zeit feststellen, ob es sich wirklich um Scharlach oder doch nur eine starke Erkältung handelt. Es ist so wichtig, dass man bei diesen Anzeichen sofort reagiert, da Scharlach ansteckend ist und so schnell wie möglich behandelt werden muss.

Die Krankheit wird nach der Feststellung mit Antibiotika behandelt und dadurch verschwindet die Ansteckungsgefahr nach einigen Tagen. Schon bald wird sich der kleine Patient auch wieder besser fühlen, Fieber und Schmerzen lassen nach. Es ist jedoch wichtig, dass sich das Kind weiterhin schont und die Antibiotika bis zum Ende durchgenommen werden, auch wenn es den Anschein macht, als ob es schon wieder putzmunter ist.

Eine Behandlung ohne Antbiotika dauert ungemein länger, das Kind muss dann bis zu sechs Wochen im Bett verbringen und ist bis zu drei Wochen lang ansteckend. Besonders schlimm kann es sich auswirken, wenn Scharlach gar nicht behandelt wird, denn dann können sogar Herzschäden eine Folgeerkrankung sein. Daher ist es wichtig die Anzeichen beim Kind richtig zu erkennen und bei dem kleinsten Verdacht, dass es sich um Scharlach handelt, den Kinderarzt anzurufen.

Bild: S. Hofschlaeger/Pixelio

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