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Schauermärchenstunde zu Halloween

Am Halloween-Abend kann man sich so richtig schön in Gruselstimmung bringen, wenn man sich vor dem Feiern noch ein paar furchterregende Schauergeschichten zu Gemüte führt. Am gruseligsten wird es, wenn man sich in einer kleinen Gruppe zu einer Leserunde trifft, und die Geschichte mit leiser und monotoner Stimme vorgelesen wird. Im Kerzenschein, vor dem Kamin, oder am Lagenfeuer: Vor allem im Dämmerlicht oder Dunklen wird selbst den Mutigsten schnell mulmig zumute.

Auch wer nicht abergläubisch ist, wird sich in diesen Momenten dann doch fragen, ob sich die Gruselgeschichten wirklich so zugetragen haben, oder ob sie doch nur erfunden sind. Das macht die Atmosphäre dann auch so gespenstisch, und man wird sich von Geschichte zu Geschichte unwohler in seiner Haut fühlen. Ständig wird man irgendwelche unsichtbaren Blicke im Nacken spüren und immer näher an den Sitznachbarn heranrücken wollen - ein perfekter Einstieg also in die Halloween-Nacht!

Passende Gruselgeschichten findet man reichlich in alten Büchern oder im Internet. Die gruselige Begegnung mit dem Tod, mit Mördern, Untoten oder Stimmen aus dem Spiegel können einem richtig Angst einjagen, wenn man nur die nötige Vorstellungskraft mitbringt. So weiß man zum Beispiel auch von der folgenden Schauergeschichte nicht, ob sie sich tatsächlich zugetragen hat:

Sie erzählt von einem kleinen Mädchen, welches an einem Samstag bis in die tiefe Nacht hinein ein Buch über Geister las. Da plötzlich um Mitternacht klingelte es, und das Mädchen öffnete die Tür, obwohl es um diese Zeit niemanden mehr erwartete - vor ihm stand eine dünne, klapprige Gestalt, die sie mit hohlen Glotzaugen um ein Glas Milch bat. Verängstigt gehorchte das Mädchen. Kaum hatte sie ausgetrunken, war die Gestalt auch wieder verschwunden, und nur das Glas stand noch auf dem Boden... Am nächsten Tag war das Mädchen wieder lange wach und grübelte über das Geschehen am Vortag nach. Da plötzlich klingelte es wieder an der Haustür! Vorsichtig öffnete das Mädchen die Tür: draußen sah es wieder die gruselige Gestalt. Und sie fragte wieder nach einem Glas Milch. Da konnte das Mädchen nicht anders, nahm seinen ganzen Mut zusammen und fragte: 'Wer bist du?' - Da schrie die Gestalt mit schriller Stimme: 'Ich bin hier für Dich!!! Ich bin der Tod!'

Was aus dem armen Geschöpf geworden ist, weiß man bis heute nicht. Die Geschichte wird so überliefert... Und wer kann schon beweisen, ob es nicht doch wirklich Gespenster gibt? Grundlose Kälteschauer und plötzlich aufkommende Gänsehaut lassen doch zumindest möglicherweise auf eine unheimliche Präsenz im Zimmer schließen... Oder nicht!? Huuuuaaah!

Quelle: Aol.de, Unterhaltungsspiele.com
Bild: darkpatator (Flickr) rudolf_schuba (Flickr)

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