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Schlafmangel führt zu Übergewicht

Neue Studien haben ergeben, dass Schlafmangel das Risiko zuzunehmen begünstigt. Keine schöne Nachrichten. In experimentellen Schlafstudien wurden die Auswirkungen von Schlafmangel auf Essverhalten, Hungergefühl und den Blutspiegel der Hormone Leptin und Ghrelin> untersucht. Die Testpersonen waren überwiegend junge Männer, die sich in einem guten gesundheitlichen Zustand befanden.

Die Wissenschaftler haben am Morgen nach Schlafentzug den Wert der beiden Hormone im Blut der Testpersonen gemessen. Dabei ist festgestellt worden, dass bei gleich bleibendem Leptinwert, das Ghrelin in höherer Konzentration im Blut auftauchte. Auch bei wiederholter Verkürzung der Schlafzeit der Testperson, blieb es bei dem hormonellen Effekt.

Je größer der Unterschied zwischen dem Ghrelin und dem Leptinwert war, desto größer war das Hungergefühl, das die Personen vor allen Dingen für süße, wie salzige und stärkehaltige Lebensmittel hatten. Damit können die Wissenschaftler beweisen, dass mangelnder Schlaf zu Übergewicht führen kann.

Gerade in den Industrienationen sei Schlafmangel an der Tagesordnung. So würde jeder Deutsche noch eine Stunde weniger in der Nacht schlafen, als etwa vor 20 Jahren und jeder Vierte leide unter Schlafstörungen. Gründe für den fehlenden Schlaf seien häufig Stress, so dass damit auch Stress in enger Verbindung zu Übergewicht steht.

Das Problem ist, dass Schlafstörungen ihrerseits wiederum Stresssymptome verursachen und begünstigen. Daher sollten Menschen darauf achten, dass sie sich genügend Zeit zum Schlafen nehmen und neben Sport auch ausgewogen ernähren. Damit dürfte auch das Übergewicht aufgrund von Schlafmangel passe sein.

Bild: Chuck Patch (Flickr)

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