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Was kommt in die Schultüte?

Der Inhalt der Schultüte am ersten Schultag, das ist für viele ein echtes Politikum. An vielen Schulen wird es nicht gerne gesehen, wenn in einer Schultüte nur Süßigkeiten stecken. Andererseits ist die Enttäuschung bei Kindern groß, wenn sie in ihrer Schultüte nur Nützliches finden. Wichtig ist es also die Balance zu finden, zwischen guten und nützlichen Geschenken für Schulanfänger und Süße, um den ersten Schultag zu versüßen.

Was definitiv nichts in der Schultüte zu suchen hat, ist allzu gut gemeintes Lehr- und Lernmaterial. Kindern etwas beizubringen ist die Aufgabe der Grundschule, da tut es nicht Not, seine Kinder am ersten Schultag mit Lernspielen und anderen Fördermaterialien zu triezen. Wesentlich mehr Sinn ergibt es beispielsweise ein Uhr in die Schultüte zu packen. Schließlich lernen sie in der Schule auch die Uhr zu lesen. Ebenfalls durchaus sinnvoll ist es Schulanfängern einen Wecker in die Schultüte zu packen. Schließlich müssen sie die kommenden 13 Jahre pünktlich in der Schule erscheinen und dementsprechend zeitig aufstehen.

Neben einigen Dingen wie einem Lineal zum Beispiel, die man besser nicht im Schulranzen transportiert, und die man deshalb besser in die Schultüte packt, machen sich auch kleine Namens- und Adressaufkleber gut in der Tüte des kleinen Schulanfängers. Adressaufkleber und Namensschildchen lassen sich mit wenigen Klicks bei einer der zahlreichen Internetdruckereien bestellen.

Ebenfalls begehrt und immer ein Treffer sind kleine Playmobil- und Legopäckchen, mit denen sich die Kinder den ersten freien Nachmittag versüßen können. Den Raum zwischen den nützlichen Geschenken kann man mit allerhand Süßigkeiten auffüllen. Um die Besonderheit des ersten Schultags zu betonen, bietet es sich an Süßigkeiten in die Schultüte zu füllen, die man normalerweise nicht oder nur selten kauft.

Bild: spree.perle/flickr.com

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