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Schwangerschaft: Besser saures Obst essen

In der Schwangerschaft sollte man Obst essen und auf Süßes verzichten, denn auch wenn Frauen jetzt vermeintlich für zwei Essen, heißt das nicht, dass man die Kalorienmenge verdoppeln soll. Gesunde Nahrung ist wichtig - aber auch bei dieser sollte man die Augen offen halten: Viele Frauen stillen ihren Heißhunger auf Süßes mit Obst - das ist zwar meist besser als ein Schokoriegel, aber nicht unbedingt weniger kalorienlastig.

"Saures" Obst enthält weniger Kalorien

Das Problem vor allem mit süßem Obst ist, dass es meist sehr viel Zucker enthält. Das beste Beispiel hierfür sind Weintrauben, die eine Mischung aus Wasser und Zucker darstellen - mit ein wenig Schale eingehüllt. Deswegen kann man durchs Weintraubennaschen auch ordentlich zunehmen.

Ebenfalls eine kleine Kalorienbombe versteckt sich hinter Bananen. Dass die süßen, klebrigen Früchte vielleicht nicht ganz so gesund sind, kann man sich sicher gut vorstellen. Natürlich kann man immer noch Bananen und Weintrauben essen - man sollte sich nur darüber im Klaren sein, dass diese süßen Obststorten Kalorienlieferanten sind, die schnell den Blutzucker erhöhen - das ist in der Schwangerschaft mal gut, mal schlecht.

Saures Obst muss aber nicht gleich bedeuten, dass man sich Zitronen kauft und diese versucht, enthusiastisch am Stück zu lutschen - das geht dann nicht nur auf die Zähne, sondern auch auf den Magen. Man sollte einfach nur auch auf den Zuckergehalt der Obstsorten gucken.

Völlig in Ordnung ist beispielsweise Ananas, obwohl die ja auch sehr süß schmecken kann. Man kann den Zuckergehalt verschiedener Obstsorten online checken oder im Supermarkt einfach auf Saftpackungen gucken. Wenn man Direktsaft findet, dem sonst nichts zugegeben ist, kann man hier den Zucker- und Kaloriengehalt vergleichen und feststellen, ob die gewünschste Obstsorte gut ist oder nicht.

Blutzuckerwerte im Blick halten

Wenn der Blutzucker während der Schwangerschaft zu weit hoch geht, kann es sich um eine Schwangerschaftsdiabetes handeln. Man sollte mit seinem Arzt darüber sprechen und auch über mögliche Risiken und Behandlungen. Um vorab selbst das Risiko zu senken, sollte man auf eine gute Ernährung achten und versuchen, gesundes Obst und Gemüse zu essen.

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