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Schweinegrippe: Neuigkeiten zum neuen Grippe-Virus

Nachdem vermutlicherweise 81 Menschen in Mexiko an der Schweinegrippe verstorben sind, befürchtet die Welt eine neue Epidemie, ähnlich wie bei der Vogelgrippe in Asien. Nach Berichten von Focus Online wurden mehr als 1360 Menschen in Mexiko wegen Grippe-Symptomen behandelt, von denen 930 wieder frei von Symptomen sind.

Die Regierung in Mexiko teilt zum Schutz der Bevölkerung 6 Millionen Atemschutz-Masken aus und schloss sämtliche öffentliche Einrichtungen und Orte wie Schulen, Behörden, Ämter oder Stadien. In Ländern wie Brasilien, Frankreich, Spanien oder Israel sind weitere Verdachtsfälle gemeldet worden. In Spanien hat sich ein Verdacht bereits bestätigt.

Gerade die USA sind von der Grippe betroffen, aufgrund der Grenze zu Mexiko hin. Präsident Barack Obama habe nach Angaben eines Sprechers des Weißen Hauses ein "aggressives und koordiniertes Vorgehen" angeordnet. In den Vereinigten Staaten sind 20 Erkrankungen in fünf Bundesstaaten gemeldet worden, weswegen der Alarmzustand ausgerufen worden ist.

Die Schweinegrippe hat bisher noch keinen eigenen Imfpstoff, so dass prophylaktische Schutzmaßnahmen im medizinischen Rahmen noch nicht möglich sind. Die Menschen werden darum gebeten sehr achtsam zu sein und sich regelmäßig die Hände zu waschen, vor allen Dingen, wenn man Objekte wie Türklinken und Ähnliches an öffentlich zugänglichen Orten berührt hat.

In Deutschland gibt es nur eine Person, die allein aufgrund eines längeren Aufenthaltes in Mexiko beobachtet wird. Der Patient, der sich in der Uniklinik Mainz aufhält, zeigt eigentlich keine der für Grippe typischen Symptome und ist nur aus reiner Vorsicht aufgenommen und isoliert worden. In Panik muss hier allerdings keiner verfallen, denn Deutschland ist nach Einschätzung der Experten auf eine mögliche Verbreitung an der Schweinegrippe bestens vorbereitet.

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