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Sonnenbrand - Wie man ihn behandelt und sich davor schützt

Kaum ist die Sonne draußen, dauert es nicht lange bis sich die ersten Sonnenanbeter schutzlos der Sonne ausliefern und das Ergebnis: ein Sonnenbrand. Neben dem Brennen und der schmerzhaften Rötung, kommt es auch zu Schwellungen und manchmal auch zu Blasen auf der Haut. Längerfristig gesehen, kommt es dadurch zu vorzeitiger Hautalterung, inklusive eines erhöhten Risikos für Hautkrebs.

Gesundheitsportale halten fest, dass die Sonneneinstrahlung im Schnee, an den Küstenstränden und im Wasser aufgrund der verstärkten Reflexion der Sonnenstrahlen besonders stark ist. Sie ist auch wirkungsvoller in den südlichen Ländern und in großen Höhen, wie auf Bergen. Die Hautpartien, die besonders gefährdet sind, sind Schultern, Nase und Füße. Diese werden auch Sonnenplateaus genannt.

Wenn man schon einen Sonnenbrand hat, sollten die betroffenen Hautstellen mit Umschlägen gekühlt werden. Antiallergische Gele wirken ebenso kühlend und helfen gegen die Rötung und das Brennen. Gegen die Schmerzen selbst hilft Paracetamol oder Acetylsalicylsäure. Bei stärkeren Verbrennungen mit Blasenbildung, ebenso bei Symptomen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Erbrechen, hohes Fieber oder Schüttelfrost muss unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Gegen die Hautschäden kann der Arz entzündungshemmende Salben mit kortikoiden Wirkstoffen verschreiben.

Grundsätzlich gilt, dass man keine langen Sonnenbäder nehmen sollte. Wenn schon lange, dann im Schatten. Die Dauer sollte man seinem Hauttyp anpassen. Je heller die Haut, desto geringer die Zeit, die man in der Sonne verbringen darf. Man kann sein Sonnenbad allerdings mit der entsprechenden Sonnencreme verlängern. Man sollte von vorneherein einen höheren Lichtschutzfaktor verwenden und die Sonnencreme eine halbe Stunde vor dem Sonnenbad auftragen.

Für das Gesicht sollte man eine Sonnenschutzcreme verwenden und für den Körper lieber eine Sonnenschutzmilch, um sie besser verteilen zu können. Wer dazu noch Baden gehen will, sollte darauf achten, dass der Sonnenschutz wasserfest ist.. Ebenso sollten Allergiker darauf achten, dass sie Sonnenschutzprodukte kaufen, die keine Emulgatoren oder Konservierungsstoffe enthalten. Für Kinder gilt grundsätzlich und ohne Ausnahme, dass sie nie unbekleidet in der Sonne sein dürfen und immer ein T-Shirt und eine Kopfbedeckung tragen.

Bild: Hector Garcia (Flickr), Gaetan Lee (Flickr)

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