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Späte Schwangerschaft nicht unbedingt Risikoschwangerschaft

Eine späte Schwangerschaft kann ganz problemlos verlaufen, es gibt lange nicht so viele Risiken, wie bislang angenommen. Die Mütter in Deutschland werden allgemein immer älter. Das Durchschnittsalter, in dem eine Frau ihr erstes Baby bekommt, liegt heute bei 29,8 Jahren, so alt wie nie zuvor. Dies hat viele Uraschen, wie spätere Heirat oder der Beruf, dem sich viele Frauen erst einmal verstärkt widmen, bevor sie sich den Kinderwunsch erfüllen.

Eine Statistik zufolge gab es im Jahre 2006 unter den verheirateten Erstgebärenden fast 20.000, die 40 Jahre oder sogar noch älter waren. Denn auch mit über 40 ist eine Schwangerschaft noch möglich. Oft wird dann aber mit einer künstlichen Befruchtung der Kinderwunsch erfüllt.

Es ist ab Mitte dreißig jedoch nicht mehr ganz so einfach schwanger zu werden, da der weibliche Körper über weniger Eizellen verfügt und der Eisprung nicht mehr so reiblungslos funktioniert wie mit Mitte zwanzig. Und es gibt ein höheres Risiko, dass man an Gestose oder Schwangerschaftdiabetes erkrankt. Zur Gestose zählen Krankheiten wie Bluthochdruck oder Nierenschwäche. Auch die Zahl der Fehlgeburten in dem Alter ist höher als bei jüngeren Frauen.

Da aber ältere werdenende Mütter sehr gewissenhaft und gut informiert sind, kann den Risiken vorgebeugt und entgegengewirkt werden. Zudem leiden Spätgebärende nicht mehr unter Übelkeit und Rückenbeschwerden als andere Schwangere. Eine späte Schwangerschaft kann also ebenso unbeschwert verlaufen wie in den 20ern und dem Mutterglück steht nichts im Weg.

Quelle: eltern.de
Bilder: Rainer Sturm/Pixelio, Lucie Kärcher/Pixelio

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