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Sport in der Schwangerschaft: Wie oft dürfen werdende Mütter trainieren?

Während einer Schwangerschaft tut sich so einiges im Körper einer Frau, was ihr bis dahin total fremd war. Doch viele Frauen wollen auch während der neun Monate nicht auf Gewohnheiten wie zum Beispiel den regelmäßigen Sport verzichten. Wir zeigen auf, wieviel Sport in der Schwangerschaft möglich oder sogar empfehlenswert ist.

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Wann Sport gefährlich ist

Zuallererst geben wir Ihnen den Rat, alles mit Ihrem Arzt zu besprechen. Wenn Sie ihn fragen, ob und wieviel Sport sie machen dürfen, dann beantworten Sie ihm alle Fragen wahrheitsgetreu. Auf Sport in der Schwangerschaft verzichten sollten Sie, wenn sie schon eine Fehlgeburt oder eine Frühgeburt hatten. Wenn das Risiko für Frühwehen besteht oder Sie eine tiefliegende Plazenta oder Schmierblutungen haben, sollten Sie sich ebenfalls ruhig verhalten. Haben Sie Probleme mit den Hüftgelenken oder dem Rücken, ist es ebenfalls nicht ratsam. Das gleiche gilt bei Bluthochdruck oder wenn Sie Mehrlinge erwarten.

Sportliche Frauen können es beibehalten

Allgemein ist Sport aber gut. Er stärkt ihre körperliche Konstitution, bereitet Sie auf die Geburt vor und hilft auch dabei, nach der Entbindung schneller Ihre Figur wieder zu erlangen. Und Frauen, die sowieso regelmäßig trainieren, können Sie auch durchaus in der Schwangerschaft so beibehalten. Eine Studie der Universität in Oslo bewies, dass regelmäßiger Sport von gesunden, gut konditionierte Frauen keine Auswirkungen auf die Gesundheit des Kindes hatte. Dabei betrieben die Schwangeren bis zu sechs Mal in der Woche Sport.

Geeignete Sportarten

Für Schwangere eignen sich Sportarten wie Schwimmen, Radfahren auf einem Ergometer, Walking, Tennis, Skilanglauf oder Joggen. Sie sollten aber immer darauf achten, dass Sie es nicht übertreiben. Machen Sie etwa 60 Prozent ihres eigentlichen Programmes. Beim Sport bekommt der Körper weniger Sauerstoff. Achten Sie also darauf, dass Sie sich nicht verausgaben und das heranwachsende Kind immer genug Sauerstoff bekommt. Auch Yoga und Pilates können Sie machen, allerdings nur mit einem Kursleiter.

Nicht geeignete Sportarten

Während der Schwangerschaft haben Frauen oft Probleme, das Gleichgewicht richtig einzuschätzen und halten zu können. Deswegen vermeiden Sie Sportarten mit hohem Verletzungsrisiko wie etwa Skifahren oder Inlineskaten. Auch Reiten oder Radfahren sollte vermieden werden. Selbst wenn Sie eine geübte Sportlerin sind, ist die Unfallgefahr einfach zu hoch. Nach dem ersten Schwangerschaftsdrittel raten Ärzte sowieso davon ab, noch auf ein Fahrrad zu steigen, auch wenn Sie es gerne tun würden. Fahrradfahren können Sie aber dennoch daheim auf dem Hometrainer.

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