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Studie: Krebsrisiko bei sehr maskulinen und sehr femininen Teens höher

  • Katey SmokingBadGirls / YouTube

Eine Studie über Krebsrisiko bei Teens ergab, dass sowohl männliche Jugendliche, die sich sehr maskulin geben, als auch weibliche Jugendliche, die sich sehr feminin geben, einem höheren Krebsrisiko ausgesetzt sind. Die Verfasser der Studie warnen davor, dass Teens sich den klischeehaften Dingen, die für "Machos" und "Girly" gelten, hingeben.

Mädchen, die sich besonders feminin geben, haben ein Hang zu Sonnenstudios und setzen damit ihre Haut einem Risiko für Hautkrebs aus. Davor warnen die Forscher der Harvard School of Public Health. Dazu kommt auch, dass der Gebrauch von Nikotin in diesen Gesellschaftsschichten als besonders schick gelten.

Sowohl bei Mädchen als auch bei Jungs im Teeniealter gilt die Zigarette als ein Symbol, das sowohl Femininität als auch Maskulinität nach außen tragen soll. Besonders "Macho"-Jungs würden sich mit dem Glimmstengel besonders männlich fühlen. Die Zigarettenindustrie würde dieses Verhalten noch fördern, indem sie das Rauchen als besonders maskulin oder feminin darstellen würde.

Insgesamt wurden 9435 im Teenie-Alter befragt. 55 Prozent der Jungs gaben an, dass Rauchen sehr männlich sei, 32 Prozent der Mädchen bevorzugen Sonnenstudios. Andrea Roberts von der Havard School of Public Health sagte, dass die Ideen von Maskulinität und Femininität das Verhalten der Jugendlichen beeinflussen und das Krebsrisiko erhöhen würden.

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