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Wie viele Stunden Schlaf sind gesund?

Kinder schlafen viel, Teenager manchmal wenig. Senioren gibt es in der 4-Stunden-Und-Dann-Fit-Variante genauso wie im Rückfalls ins Säuglingsalter mit mehreren Schläfchen am Tag.

Aber was ist eigentlich normal und gesund für einen Erwachsenen? Die Stunden Schlaf, die ein Mensch täglich benötigt, sind ganz unterschiedlich und in einem sehr breiten Rahmen gesund.

Normalverteilter Schlaf

Angaben reichen von "4 bis 12 Stunden" bis zu "etwa 8".

Die "guten 8 Stunden Schlaf" sind fast sprichwörtlich ein Optimum, das bedeutet, dass jemand ein Drittel des Tages schlafend verbringt.

Jugendliche bringen es oft von ungefähr 10 Stunden Schlafbedarf ganz plötzlich auf 4-5, insbesondere, wenn Sie ihre Bettzeiten dann selbst bestimmen dürfen. Lange hält diese Form des "Schlafs" aber oft nicht an, und bald ist auch der junge Mensch eher seinem Bett zugeneigt und bringt es auf beeindruckende 15 Stunden Schlaf, wenn davor ein paar Nächte zu lang waren.

Später entwickelt dann jeder seine eigenen Vorlieben, die auch kaum zu brechen sind. Zwar kann man sich, orientiert an verschiedenen vornehmlich amerikanischen Blogs in Experimenten eine geringere Schlafzeit antrainieren, das Schlafbedürfnis sinkt dadurch aber nicht. Wer von seiner Veranlagung her (diese ist scheinbar genetisch bedingt) 10 Stunden Schlaf benötigt, um tagsüber wirklich fit zu sein, sollte sich genauso wenig zwingen, weniger zu schlafen, als jemand, der mit 5 Stunden glücklich ist dazu, mehr zu schlafen.

Wichtig ist auch zu berücksichtigen, was die eigene beste Schlafzeit ist. Wer sich mehr oder weniger aussuchen kann, wann er aufsteht, kann sich auch aussuchen, wann er schlafen geht. Man sollte dabei, ganz klassisch, auf das eigene Gefühl hören.

"Schlafenszeit"?

Das kann für den einen 2 Uhr nachts bedeuten und für den anderen das Bett direkt nach der Tagesschau.

Schlafrythmen anderer zu übernehmen kann dabei auf Dauer nicht funktionieren. Paare, deren "natürliche" Tendenzen sich hier stark unterscheiden, sollten Kompromisse finden, sodass auch der Partner, der länger wach ist oder früher aufsteht den anderen nicht stört, weil er weniger Stunden Schlaf benötigt.

Frauen in der Schwangerschaft benötigen übrigens meist mehr Schlaf - wenn das strampelnde Kind sie lässt.

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