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Welche Syphilis Symptome sind typisch?

Eine Syphilis ist eine sexuell übertragbare Erkrankung. Es handelt sich dabei um eine Infektionskrankheit, die auch Lues oder harter Schanker genannt wird. Sie wird beim Sex durch Schleimhautkontakte übertragen. Insbesondere wird die Übertragung durch ungeschützte Sexualkontakte begünstigt. Sie sollten also in jedem Fall ein Kondom zur Verhütung benutzen, um sich aber auch Ihren Sexualpartner vor einer möglichen Infektion zu schützen.

Die Syphilis Symptome zeigen sich in unterschiedlichen Stadien. Im Primärstadium nach circa drei bis vier Wochen zeigt sich häufig ein schmerzloses Geschwür an der Eintrittsstelle, an der Bakterien in die Haut oder Schleimhaut eingedrungen sind. Dieser sogenannte "Harte Schanker" kann am Penis, an der Vagina oder an den Schamlippen entstehen. Das Geschwür ist rot und sondert häufig eine farblose Flüssigkeit ab. Auch unbehandelt heilt es nach ungefähr sechs Wochen wieder ab. Dennoch ist die Krankheit damit nicht ausgeheilt.

Im Sekundärdstadium kommt es häufig zu Lymphknotenschwellungen am ganzen Körper. Darüber hinaus treten grippeähnliche Symptome auf. Hierzu zählen Fieber, Abgeschlagenheit, Kopf- und Gliederschmerzen. Nach ca. zehn Wochen erscheint bei vielen Erkrankten ein Hautausschlag und es kann zu Haarausfall kommen. Es kann zu einer Latenzzeit der Symptome für viele Jahre kommen, dennoch sind die Patienten weiter ansteckend. Im Spätstadium kann es zu neurologischen Störungen und Ausfällen kommen, die zum Beispiel in einer Demens münden können.

Sollten Sie also Hautveränderungen, insbesondere im Intimbereich an sich feststellen sollten Sie sofort einen Arzt aufsuchen, denn die Syphilis kann frühzeitig besser behandelt werden. Meist wird ein Antibiotikum zur Therapie eingesetzt. Dennoch sollten Sie es gar nicht erst soweit kommen lassen und sich durch die Anwendung von Kondomen vor Syphilis und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten schützen.

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