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Diagnose Tennisarm: Welche Behandlung ist die Richtige?

Ein so genannter Tennisarm, auch als Tennisellenbogen bezeichnet, entsteht häufig durch regelmäßige Überbelastung, sei es sportlicher oder beruflicher Natur. Durch die ständige Beanspruchung kommt es zu einer Entzündung der Knochenhaut, die zu den bekannten Schmerzen führt. Zusätzlich wird eine chronische Verkrampfung der betroffenen Muskulatur als Ursache der Schmerzen angenommen. Der Arm ist hierdurch funktional deutlich eingeschränkt und in einigen Fällen kann es durchaus zu einer Kraftminderung der Muskulatur kommen.

Bei der Diagnose Tennisarm ist die Behandlung an den individuellen Fall anzupassen. Zum einen gibt es die Möglichkeit einer medikamentösen Therapie, die einige Optionen umfasst. Beispielsweise können Verbände mit Diclofenac Emulgel eine Schmerzlinderung bewirken. Auch direkte Injektionen von entzündungshemmenden und schmerzstillenden Medikamenten wie Lokalanästhetika oder Kortison in die Ursprüngeder Muskulatur gehören zur gängigen Schmerzbehandlung. Zudem kann das Ruhigstellen des Armes für eine gewisse Zeit Linderung der Schmerzen bewirken, daher zählen die Oberarmgipsschiene oder eine Tennisarm Manschette ebenfalls zu den empfohlenen Therapiemethoden. Im weiteren Verlauf kann der Betroffene eine Physiotherapie beginnen, um die meist verkrampfte und bereits verkürzte Unterarmstreckmuskulatur zu lockern, dehnen und zu trainieren.

Eine weitere Option ist die Operation des Armes, allerdings erst, wenn die vorherigen Therapiemethoden keinen Erfolg gebracht haben. Es gibt verschiedene Operationsmöglichkeiten und zusätzlich die Option eines minimal invasiven Eingriffes, bei dem die Durchtrennungen der Muskel Sehnen Ansätze vorgenommen wird. Sie sollten die Möglichkeit einer Operation mit Ihrem Arzt besprechen, da es neben einem Risiko von möglichen Infektionen auch zu langen Arbeitsausfällen kommen kann. Daher sollten Sie genau abwägen, ob eine Operation für Sie in Frage kommt.

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