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Was tun bei Muskelkater?

Muskelkater kennt jeder. Wie er entsteht und was man dagegen tun kann, nach dem Fitnesstraining Muskelkater zu bekommen, wissen die Wenigsten. Beachtet man einige wenige Tipps und Tricks, kann man sich zukünftig den schmerzenden Muskelkater sparen. Und tut obendrein seinem Körper etwas Gutes.

Wer nach einem Muskelkater zu früh wieder mit dem Training beginnt, schadet seinen Muskeln. Wer häufig gegen den Schmerz eines Muskelkaters antrainiert, sorgt dafür, dass seine Muskeln schneller altern und an Ausdauer und Kraft verlieren. Ob Muskelkater oder nicht, man sollte nach dem Workout mindestens zwei Tage pausieren. Bei Muskelkater sollte man sogar noch länger warten, und erst zwei Tage nachdem man völlig schmerzfrei ist, wieder zum Training gehen.

Muskelkater entsteht besonders bei sogenannten exzentrischen Belastungen, das heißt bei der Dehnung des Muskels, die zum Beispiel eintritt, wenn man bei Bizepsübungen das Gewicht wieder langsam herunter lässt. Entgegen der landläufigen Meinung ist nicht der Milchsäure-Überschuss in den Muskeln der Grund für Muskelkater, sondern feine Muskelfasern, die bei der Beanspruchung durch das Training kaputt gegangen sind. Bis diese 'repariert' bzw. 'ausgetauscht' sind braucht der Körper eben einige Tage Zeit, und solange plagt uns der Muskelkater.

Am besten hilft gegen Muskelkater Entspannung, Unterstützend kann man zum Beispiel spazieren gehen und dabei versuchen ruhig und gleichmäßig zu atmen, damit unterstützt man die Versorgung der Muskeln mit Sauerstoff und fördert die Regeneration der gereizten Muskeln. Dehnen gegen den Muskelkater ist ebenso kontraproduktiv wie Massagen. Beides setzt den Muskel unnötigen Belastungen aus.

Wenn Muskelkater entsteht sollte man sein Training entsprechend anpassen und gegebenenfalls mehr Übungen einbauen, bei denen exzentrische Belastungen auftreten. Ausdauersportler wie Radfahrer oder Jogger sollten zum Beispiel regelmäßig Hügel und Steigungen in ihr Training einbauen. Exzentrische Belastung beim Fitnesstraining hat noch einen zusätzlichen Aspekt, der förderlich ist. Man neigt dabei nicht zur Pressatmung, die bei konzentrischen Belastungen oft einsetzt.

Bild: lu_lu/flickr.com

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