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Trendsport Slacklining – Seiltanz für Coole

Wer dachte, Seiltanz wäre nur etwas für ausgemachte Artisten im Zirkus, der liegt völlig falsch. Wieder einmal kommt eine neue Trendsportart aus den USA zu uns – das Slacklining. Das Prinzip ist das gleiche wie beim Seiltanz, ein Seil wird fest gespannt, und ohne besondere Hilfsmittel muss beim Gehen darauf die Balance gehalten werden.

Sobald es wärmer wurde sah man sie in öffentlichen Parks in den letzten Jahren immer häufiger – die Slackliner. Besonders in Großstädten spannen immer mehr junge Leute ihre Gurte zwischen zwei Bäume und balancieren los. Meist wird das Seil dabei nicht mehr als einen knappen Meter über dem Boden befestigt. Man spricht in der Fachsprache von einer sog. 'Lowline'. Ist der Untergrund einigermaßen weich, braucht man auch keine weiteren Sicherheitsvorkehrungen.

Da die Slackline – das Seil oder der Gurt also – besonders elastisch ist, muss die Balance durch aktive Bewegungen ausgeglichen werden. Auf diese Weise werden die Muskeln im ganzen Körper trainiert, außerdem schult es das Koordinations- und Konzentrationsvermögen. Bergsportler aus dem Yosemite-Nationalpark erfanden bereits in den 80er Jahren diese Sportart, als sie bei schlechtem Wetter nicht auf den Berg konnten.

Nun also haben sie damit einen neuen Trendsport ausgelöst. Richtige Profis vollführen den Seiltanz gar in Schwindel erregender Höhe, dann aber selbstverständlich mit professioneller Sicherung. Slacklining im Park kann man allein oder mit Freunden betreiben, auch sind schon die ersten ernstzunehmenden Turniere und Competitions ins Leben gerufen worden. Es scheint also wahrlich ein neuer Trend zu werden – ein Slackline-Anfängerset gibt es im Handel schon ab 60 Euro.

Quelle: FEM.com
Bild: Christian Ordenes (Flickr)

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