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Umstellung von Sommer- auf Winterzeit stört den Schlafrhythmus

Eigentlich haben wir uns schon absolut daran gewöhnt – zweimal im Jahr stellen wir die Uhr gemäß der Sommer- und Winterzeit jeweils eine Stunde vor oder zurück. Das bringt dann kurzzeitig eine Unruhe in den Schlafrythmus, ist dann aber schnell wieder normalisiert.

Denkste! Zumindest legt dies eine neue Studie des sog. Chronobiologen Till Roenneberg der Universität München nahe. 'Die Zeitumstellung', so der Forscher, 'macht zwar jeweils nur eine Stunde aus, die Auswirkungen sind aber drastischer, als wir vermutet haben.'

Besonders das Vorstellen der Uhr im Frühjahr würde dazu führen, dass die innere Uhr mit den Jahreszeiten aus dem Takt käme. Die Folge wäre ein Leben im Dauerstress, das sich in seinem Rhythmus erst wieder mit dem Zurückstellen auf die Winterzeit wieder normalisiere.

Nun wollen die Schlafrhythmus-Forscher aus München im Weiteren untersuchen, welche gesundheitlichen Auswirkungen dieser permanente 'soziale Jetlag' mit sich bringt. Dazu sind Langzeitstudien notwendig. Generell empfiehlt Roenneberg, dass es für das soziale Miteinander innerhalb einer Familie von Nutzen ist, wenn Menschen mehr auf ihre innere Uhr achten. Die ständige Zeitumstellung ist für den Forscher dabei ein besonderes Ärgernis.

Quelle: Netzeitung.de
Bild: wilhei55 (Flickr)

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