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Umzug in die Ferne: Wie findet man neue Freunde?

Viele Menschen kennen die Situation, wenn sie eine neue Stadt ziehen: Man steht erst einmal alleine da und fragt sich, wie man neue Freunde finden kann. Der ein oder andere flüchtet sich dann ins Internet und versucht dort, neue Kontakte zu knüpfen. Doch das ist nicht unbedingt der beste Weg. Natürlich findet man schnell Gesprächspartner im Chat. Doch das bleibt meist oberflächlicher, als eine neue flüchtige neue Bekanntschaft. Besser ist es, sich ins Leben zu stürzen.

    Valentina Hirsch / Twitter

An der Uni ist es einfach

Wer zum Studieren umzieht, der wird in der Uni sowieso neue Menschen kennen lernen. Oft entwickeln sich daraus Freundschaften, die länger bestehen bleiben. Das Studium ist eine Lebensphase, in der viele ihr Leben komplett umkrempeln. Alte Freunde aus Schulzeiten ziehen ebenfalls weg und der Kontakt bricht langsam ab. Das muss nicht schlimm sein. Nur wenige Menschen schaffen es, den Freundeskontakt aus der Jugendzeit bis ins hohe Alter aufrecht zu erhalten.

Kommissar Zufall hilft

Auch am Arbeitsplatz trifft man neue Bekannte. Doch sollte man hier nicht unbedingt versuchen, auf Teufel komm raus neue Freunde zu finden. Das kann sich entwickeln, muss es aber nicht. Überhaupt macht man am besten neue Bekanntschaften, wenn man nicht danach sucht. Psychologen sagen, dass viele Freund- und Bekanntschaften eher aus Zufall entstehen.

Authentisch bleiben

Man sollte sich auf keinen Fall verstellen. Neue Freunde findet man nur in Situationen, in denen man sich wohlfühlt. Wer eh eher unsicher ist, auf andere Menschen zuzugehen, wird das auch nicht schaffen, wenn er sich das vornimmt. Ansonsten kann es zu peinlichen Situationen kommen. Und oft suchen diejenigen, die man dann anspricht, keine neuen Bekannten und es bleibt beim Zwei-Minuten-Gespräch, wenn man nicht direkt einen gemeinsamen Nenner hat. Deswegen gehen Sie zu Veranstaltungen, die Sie interessieren. Dort finden Sie auch Menschen, die das gleiche Interesse haben, sei es Musik, Sport, Kunst oder Kultur.

Nicht zu viel Zeit investieren

Man sollte auch nicht seinen alten Freunden hinterher jammern und sie zu Idealbildern verkären. Oft sind auch platonische Freunde wichtig. Deswegen pflegen Sie neue Bekanntschaften, beschäftigen Sie sich aber nicht mit zu vielen losen Bekanntschaften gleichzeitig. Dann bleibt weniger Zeit für Neues, was in der Zukunft vielleicht wichtig werden kann.

Viele neue Bekanntschaften kommen dazu

Und auch eine Beziehung ist kein Ersatz für Freundschaften. Das ist zwar schön, sie kann aber enden. Und dann steht man wieder alleine da. Auch platonische Freunde bieten eine Menge Abwechselung und sei es nur der gemeinsame Gang zur Party. Allein das Interesse, feiern zu gehen, reicht aus, um sich auch in der neuen Stadt schnell zurecht zu finden. Und daraus entwickeln sich immer wieder neue Bekanntschaften. Denn die menschlichen Beziehungen gleichen oft einem Schneeballsystem, es kommt immer Neues dazu, sagt die Psychologie.

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