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Vegane Ernährung - Fluch oder Segen für den Körper?

Was bedeutet es, sich vegan zu ernähren? Vegane Ernährung ist gleichbedeutend mit dem Verzicht auf tierische Produkte. Das bedeutet, es wird nicht nur auf Fisch-, Fleisch- und Wurstprodukte, sondern auch auf Milchprodukte und Eier verzichtet.

Zahlreiche Studien konnten beweisen, dass Veganer seltener an Übergewicht, Bluthochdruck oder erhöhten Blutfettwerten leiden. Auch bekannte Zivilisationskrankheiten wie Herzinfarkt, Krebs und Diabetes kommen bei Veganern weit weniger vor. Nicht klar ist allerdings, ob es ausschließlich an der pflanzlichen Ernährungsweise liegt oder ob es an der oftmals gesünderen Lebensweise liegt. Statistiken zeigten, dass Veganer im Schnitt weniger Alkohol trinken, weniger Zigaretten rauchen und regelmäßiger Sport treiben.

Doch vegane Ernährung hat nicht nur Vorteile. Ernährungswissenschaftler warnen, der Verzicht auf tierische Lebensmittel muss mit einer günstigen Lebensmittelauswahl ausgeglichen werden, sonst kann es zu einem Mangel an wichtigen Nährstoffen kommen. Eine Risikogruppe für Mangelerscheinungen sind Säuglinge und Kleinkinder sowie Schwangere und stillende Mütter. Bekannte Mangelerscheinungen können ein Vitamin B12 und Vitamin D Mangel sowie ein Mangel an Eisen sein.

Vegan ernährte Säuglinge leiden mitunter an einem schlechteren Ernährungszustand, da die Muttermilch veganer Mütter häufig einen Mangel an Vitamin B12 und Vitamin D aufweist. Insgesamt empfehlen Ernährungsberater daher, Säuglinge nicht ausschließlich vegan zu ernähren.

Vegane Ernährung sollte neben viel Obst und Gemüse auch Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte sowie Sojaprodukte beinhalten. Auch Nüsse und pflanzliche Öle sollten regelmäßig im Essen enthalten sein. Sollten Sie sich für eine vegane Lebensweise entschließen, können Sie Ihren Arzt darauf ansprechen. Er wird Sie beraten und in besonderen Fällen über die Möglichkeit von  Nahrungsergänzungsmitteln mit Ihnen sprechen.

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