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Verrückte Babynamen: Gehörlose Eltern registrierten Baby auf den Namen UbOtDDstarL

Verrückt? Ein gehörloses Elternpaar in Großbritannien registrierte sein Baby auf den Namen UbOtDDstarL - dies hat aber einen ganz besonderen Grund. Den Vornamen für das eigene Kind zu wählen, ist eine verantwortungsvolle Aufgabe. Und die meisten Eltern machen sich lange Gedanken darüber, welchen Namen sie ihrem Kind mitgeben. (Deswegen fragt man sich auch, wie sie auf ganz besondere Kombinationen kommen und auf die Idee, ihr Kind zum Beispiel "Like" zu nennen.)

Sinnvolle außergewöhnliche Vornamen

Es gibt aber Situationen, in denen man den zunächst absurd klingenden Vornamen eines Kindes durchaus nachvollziehen kann: Ein Elternpaar in Großbritannien hat für ihr Kind als zweiten Vornamen "UbOtDDstarL" eintragen lassen. Das klingt nach abstruser Buchstabenmischung ist aber einfach eine Verschriftlichung des Namens, den das Kind in Gebärdensprache hat. Das Baby heißt Hazel und die Eltern haben in England dafür gesorgt, dass auch ihr Name in britischer Gebärdensprache (BSL) registriert werden kann:

In Gebärdensprache werden Namen nicht einfach buchstabiert sondern es gibt spezifische Gebärden für einen Namen. U für das Kinn, bO für ein kleines o, tD weil die Hände zum Sprecher zeigen, star für die sich öffnende Hand und L für das aus Zeigefinger und Daumen geformte L. Hazels Name zeigt man in Gebärdensprache indem man die geschlossene Faust ans Kinn führt und dann Zeigefinger und Daumen im rechten Winkel zueinander ausstreckt, während man mit den Lippen ihren Laut-Namen formt ("Hazel").

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Weniger sinnvoll: Hauptsache englisch

Viele Eltern glauben scheinbar, ihren Kindern sei mit einem Englischen Vornamen ein besserer Weg durchs Leben bereitet. Um die Bedeutung scheren sie sich dabei scheinbar nicht so wirklich und nennen ihre Kinder Like (Mögen), Dakota (US-Staat – man könnte sein Kind also auch "Brandenburg" taufen) oder Happiness (Glück). Zwar mag die Idee nett sein, aber anders als bei uralten lateinischen Namen oder einer wirklich fremden Sprache kommen englische Begriffe in unserem Alltag vor und wenn man seinen Namen ständig als Facebook-Funktion liest, ist das bestimmt nicht schön.

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Lieblingsmarken als Babyname

"Mein Kind ist mir so lieb wie mein Parfüm" - so viel zumindest scheint man zu sagen, wenn die Tochter Chanel heißen soll. Oder Dior. Vielleicht möchte man auch nur ausdrücken, was für ein großer Fan man ist und schon heißt das Kind "Campino" - echte Geschichtsfreaks dagegen haben eine breitere Auswahl und können ihre Kinder nach assyrischen Königen aus dem 8. Jahrhundert vor Christus bennennen: "Tiglat-Pileser" war zwar der (übersetzte) Vorname einer ganzen Reihe von Monarchen, bedeutet aber "Mein Vertrauen ruht auf dem Erbsohn des Esarra" - einem antiken Gott. Damit entspricht Tiglat-Pileser wohl dem christlichen Elias ("Mein Gott ist Jahwe").

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