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Warum Vitamin B12 so wichtig ist

Unser Körper ist selbst nicht fähig das Vitamin B12 herzustellen, daher ist er darauf angewiesen es von Außen über die Ernährung zugeführt zu bekommen. Das Vitamin gehört der Gruppe der wasserlöslichen Vitamine an und der Bedarf unseres Körpers liegt bei etwa 0,003 mg am Tag. Unsere Leber kann eine erhebliche Menge des Vitamins speichern, weswegen es trotz geringer Zufuhr erst spät zu Mangelerscheinungen kommen kann.

Das besondere des Vitamins ist, dass es ausschließlich in tierischen Produkten enthalten ist. Darunter zählen neben Fleisch- und Wursterzeugnissen auch Milchprodukte aller Art und Eier.

Vitamin B12 ist besonders wichtig für die Bildung von roten Blutkörperchen, weswegen Mangelerscheinungen auch an die Auswirkungen von Eisenmangel erinnern. Es kommt zu Blutarmut, die sich äußerlich durch blasse Haut erkennen lässt. Die Betroffenen fühlen sich müde und schlapp, es kann außerdem zu Schwindel und Herzschwäche kommen. Da das Vitamin Stoffwechselaktivitäten, vor allem im Bereich des Nervensystems unterstützt, kann es bei einem Mangel zu Missempfindungen auf der Haut oder zu Lähmungserscheinungen kommen.

Wer leidet unter einem Vitamin B12 Mangel? Betroffen sind vor allem vegan lebende Menschen, da sie auf tierische Erzeugnisse verzichten. Auch Schwangere und Stillende sollten ihre Werte regelmäßig überprüfen. Alkoholiker gehören ebenfalls zu den Betroffenen, da der Stoffwechsel verändert und die Funktion der Leber durch die Erkrankung teilweise bereits eingeschränkt ist.

Neben der Aufnahme über die Nahrung bleibt Ihnen immer noch die Möglichkeit der Einnahme eines Vitamin-B12- oder Vitamin-B-Komplex Präperates. Ein möglicher Mangel ist einfach über ein Blutbild zu erkennen. Fragen Sie hierzu Ihren Arzt, er wird Sie gerne beraten.

 

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