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Warum hat man Albträume?

Sie verfolgen uns des Nachts und lassen uns erschrocken und ängstlich zurück. Viele Menschen haben Albträume und wissen teilweise gar nicht, warum. Lange Zeit wr sich die Wissenschaft uneinig darüber, was diese schrecklichen Träume auslöst. Doch nun hat die Traumforschung genug Erkenntnisse gewonnen, um Erklärungen zu liefern.

    CBS News / Twitter

Die Gene sind schuld

In den USA hat ein Forscher herausgefunden, dass die Gene dabei eine große Rolle spielen. Es sei genetisch veranlagt, Albträume zu haben. Zartbesaitete, kreative, sensible und sehr einfühlsame Menschen neigen eher dazu. Sie haben das Problem, dass sie sich nur sehr schlecht gegenüber Stress abgrenzen können und dadurch entstehen dann die Horrorvisionen in der Nacht, die nerven oder auch extrem ängstigen.

Stressfaktor

Überhaupt scheint Stress die Hauptantriebsfeder für schreckliche Träume zu sein. Am Zentralinstitut für seelische Gesundheit wurden Studentinnen und Studenten befragt und dabei kam heraus, dass die Albträume anstiegen, je höher der aktuelle Stress war. Wer also viel Arbeit um die Ohren hat oder in Prüfungen steckt, der neigt eher dazu, Albträume zu haben.

Traumatische Erlebnisse

Wer traumatische Erlebnisse durchleben und verabeiten muss, gehört ebenso zur Risikogruppe. Sexueller Missbrauch, ein Autounfall oder irgendeine andere lebensbedrohliche Situation können die Albtraumhäufigkeit ansteigen lassen. Dabei spielt es keine Rolle, wie lange die traumatischen Erlebnisse schon zurücklegen, sie können bis ins hohe Erwachsenenalter Nachwirkungen haben.

Ängsten aus dem Weg gehen

Jeder Mensch hat vor irgendetwas Angst. Und wenn man nicht die Konfrontation mit seinen Phobien sucht, dann verfolgen diese einen bis in den Schlaf. Wer also große Angst vor Spinnen hat, der wird in Albträumen dann auch davon träumen. Abstellen kann man dies, indem man sich seinen Ängsten stellt und in einer Therapie Wege erlernt, damit umzugehen.

Wieviel Schlaf braucht der Mensch?

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