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Weltverbrauchertag 2014: Rund um die digitale Welt

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Das Motto des Weltverbrauchertags 2014 lautet "Smarte neue Verbraucherwelt?" und es geht ganz um digitale Entwicklungen.

Der Weltverbrauchertag findet jedes Jahr am 15. März statt. Dabei geht es darum, auf die Rechte von Verbrauchern aufmerksam zu machen, mögliche Verstöße anzuprangern und auch ganz direkt Verbraucher über das zu informieren, was für sie wichtig ist. Seit 1962 gibt es diesen Aktionstag, der vom amerikanischen Präsidenten Kennedy ins Leben gerufen wurde. Jedes Jahr stehen die Aktionen in Deutschland dabei unter einem Motto, dass die Verbraucherzentralen erarbeitet haben.

In diesem Jahr geht es um das Thema "Smarte neue Verbraucherwelt" und die Arbeit an einer besseren Sicherheits- und Rechtslage in der digitalen Welt unserer Welt. Das bedeutet, dass sich die Informationstage zum Beispiel mit den Rechten beim App-Kauf auseinander setzen, vor bestimmten Abofallen warnen aber auch auf technische Probleme aufmerksam machen. Wichtig ist darüber hinaus aber auch, dass alte Dauerbrenner nicht vergessen werden:

Während in einigen Teilen der Gesellschaft längst bestimmte Witze über Spammails gemacht werden, deren Inhalt so bekannt ist, dass er nur noch als Klischee wahrgenommen wird, fallen immer noch Leute auf Phishingmails oder ähnliches hinein. Dabei gibt es einige Warnzeichen. Beispielsweise sollte man E-Mails, die angeblich von einer Bank, einem großen Unternehmen oder einem Finanzberater kommen, aber sehr viele Rechtschreib- oder Grammatikfehler enthalten, immer misstrauen.

Misstrauen ist dabei der wichtigste Fokus der Kampagnen, die die Verbraucherschutzorganisationen in diesem Jahr veranstalten: Verbraucher sollen ein besseres Gespür dafür bekommen, dass die ihnen präsentierten Informationen vielleicht nicht immer der Wahrheit entsprechen. Außerdem soll ihnen Mut gemacht werden, diese dubiosen E-Mails oder Nachrichten zu hinterfragen: Wenn eine E-Mail etwas seltsam aussieht, ist es meist einfacher und besser, den Kundenservice anzurufen und nach der Nachricht zu fragen, als sich hinterher über verlorenes Geld oder ähnliches zu ärgern.

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