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Wenn jeder Cent zählt: Sonderpostenmärkte & Co

Viele Menschen müssen heutzutage aus verschiedensten Gründen jeden Euro zweimal umdrehen. Dann gibt es wiederum andere, denen es materiell besser geht – die sich aber freimütig zur Geiz-ist- Geil-Mentalität bekennen. Beide Spezies findet man heute in Schnäppchenmärkten und Outlets – einem Phänomen unserer Zeit.

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Angebote online ordern

Heutzutage beginnt die Schnäppchenjagd für viele nicht mehr auf dem Flohmarkt oder bei einer Auktion, sondern vor dem heimischen PC. Im Netz gibt es in punkto Sparen fast nichts, was es nicht gibt: Auf einer Fülle von darauf spezialisierten Webseitenwird eingehend über Gutscheine, Sonderangebote, Gratisproben oder Second-Hand-Schnäppchen aller Art informiert, und diese lassen sich zum Teil dort auch direkt bestellen. Dabei kann man sich auf seiner Suche vom Zufall oder den Suchbegriffen leiten lassen, die einem dazu einfallen. Mittlerweile gibt es auch virtuelle Märkte – teils von professionellen Versendern, teils von anderen – die monothematisch besonders günstige Angebote feilbieten, etwa für Reisen oder Musikinstrumente. Nicht zu vergessen sind auch die vielen Blogs und Communitys, die sich dem Thema "Geld sparen beim Konsumieren" widmen. Auch haben viele große Sonderposten-Anbieter ihr Filialnetz im Internet auf einen Blick parat, wie beispielsweise die J.A.Woll Handels GmbH mit ihrem "Jawoll Filialfinder".

Schnäppchen in jedem Städtchen

Aber auch diesseits des Internets lässt es sich ganz hervorragend sparen, wenn man nur weiß, bei wem. Wo es früher nur den Trödelladen um die Ecke oder Flohmarkttermine gab, hat sich mittlerweile ein eigenes Shop-Genre etabliert: Sonderposten-Märkte, teilweise sogar mit einem ganzen Filialnetz, die das Schnäppchen-Prinzip als Haupt-Verkaufsargument auf ihre Fahnen geschrieben haben. Sie heißen Tedi, Euroshop oder Mäc-Geiz, und ihr Warenangebotbesteht aus Non-Food-Artikeln des täglichen Bedarfs, meist im Niedrigpreissegment.Die Artikel aller Art sind meist in begrenzter Anzahl vorhanden und stammen häufig aus der Insolvenzmasse in Konkurs gegangener Unternehmen, sind Überproduktionen oder auch Artikel, deren Produktion ausgelaufen ist.

Im Outlet bare Euro sparen

Wer besonders beim Shoppen von Mode sparen möchte, dem seien Fabrikverkäufe von einzelnen Modelabels oder auch Outlet-Center auf der grünen Wiese empfohlen: Hier bieten die Hersteller unter Umgehung des Zwischenhandels Rückläufer aus dem Handel, Überproduktionen, Reste der letzten Saison und B-Ware überaus günstig feil.

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