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Die Natur austricksen: Wie bekommt man einen Jungen?

Es gibt immer wieder verschiedene Gerüchte darüber, wie man das Geschlecht eines Kindes beeinflusst. Wie bekommt man einen Jungen, wie ein Mädchen?

Die meisten der Gerüchte oder Vorstellungen sind eher im Bereich der Mythen anzusiedeln, die einzigen harten Fakten der Wissenschaft allerdings in Deutschland verboten. Die Vorselektion des Spermas ist aus ethischen Gründen untersagt.

    Meagan / Flickr

Jungen bevorzugt?

Wer einen Jungen bevorzugt, soll die Geschlechtswahl auf verschiedene Arten beeinflussen können. Das fängt bei Ernährungstipps an und geht sogar bis zur Position der beiden Partner beim Sex. Die Erklärungen für diese Ratschläge wiederum reichen von esoterisch bis zu fast logisch.

Die einfachste Antwort auf die Frage "Wie bekommt man einen Jungen?" ist: Auf die Statistik zu vertrauen. Denn es werden immer wieder ein paar mehr Jungen als Mädchen geboren. Diese Zahl hat sich früher immer wieder natürlich ausgeglichen, weil Jungen aufgrund ihrer Chromosomenkombination etwas anfälliger für Krankheiten sind.

Die Empfängnis

Wem das nicht reicht, der kann auch durch den Zeitpunkt der Empfängnis tricksen: "Weibliche" Spermien (also die, die ein X-Chromosom tragen) überleben länger im Körper der Frau, deswegen bewirkt Geschlechtsverkehr ein paar Tage vor dem Eisprung eine höhere Wahrscheinlichkeit für ein Mädchen. Direkt am Tag des Eisprungs, der sich zum Beispiel über die Temperaturmethode grob bestimmen lässt, ist die Wahrscheinlichkeit für einen Jungen größer, denn die männlichen Spermien sind schneller - wenn es also nicht darum zu geht, auszuharren, haben sie einen Vorteil.

Fleißarbeit

Auch der Mann kann seinen Teil beitragen: Häufige Samenergüsse sorgen dafür, dass viele männliche Spermien nachproduziert werden: Nach einiger Zeit steigt so auch die Wahrscheinlichkeit für einen Jungen. Fleißige Mitarbeit ist hier also gefragt und durchaus angenehm.

Zauberei

Und wenn das alles nicht reicht? Vielleicht hilft ein bisschen mehr Magie und Zauberei: Den Kopf der Frau niemals nach Norden ausrichten und vor, beim oder nach dem Sex bestimmte Positionen einzunehmen, soll helfen.

Spätestens, wenn man aber von der Uhrzeit gedrängt mit einem völlig erschöpften Mann und einem Kompass in der Hand versucht, Sex zu haben, sollte man sich überlegen, ob das Geschlecht des Kindes wirklich so wichtig ist.

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