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Wie man sich vor dem Wetterwechsel schützt

Müde, erschöpft und einfach angestrengt? Es ist das Wetter, das einfach allen Menschen zu schaffen macht. Woche für Woche setzte uns die Hitze zu und bei Temperaturen über 30 Grad versuchte jeder nur noch so entspannt wie möglich durch den Tag zu kommen. Und auf einmal fallen die Temperaturen um zehn bis 15 Grad.

Viele fragen sich, ob der plötzliche Temperatursturz dem Körper nicht bekommt. Wenn es nach den Ärzten geht, ist der Wetterwechsel eigentlich ganz gut für uns. Medizinisch gesehen entlastet der Wetterwechsel den Körper. Das Herz-Kreislaufsystem hat jetzt mehr Zeit sich auszuruhen, denn während der wirklich heißen Tage, arbeitet es nämlich auch nachts noch im Akkord.

Die Schlaf- und Erholungsphase dauert in den deutlich kühleren Nächten länger, was den meisten gut tun wird. Wer allerdings sehr sensibel auf äußere Umwelteinflüsse und damit auch auf das Wetter reagiert, erlebt nun am eigenen Leibe, wie ungünstig sich ein solches Gespür auf die Gesundheit auswirken kann. Schon Stunden vorher reagieren die Körper von wetterfühligen Menschen auf die bevorstehenden Veränderungen.

Es kommt zu Erschöpfung, Müdigkeit und Kopfschmerzen. Besonders betroffen sind chronisch kranke Menschen, wie Diabetiker, Migräne-Patienten, Rheumatiker oder Herz-Kreislauf-Patienten. Bei dieser Gruppe von anfälligen Menschen kann es im schlimmsten Falle sogar dazukommen, dass ein veränderter Hormonhaushalt zu Depressionen führt. Aber was kann man vielleicht dagegen machen?

Einfache Methoden können das Immunsystem stärken. So sollte man versuchen, regelmäßig kalt-warm zu duschen. Auch Saunagänge und Dampfbäder helfen und regen das Immunsystem an. Beim Essen sollte man versuchen so leicht und fettarm wie möglich zu essen. Geflügel, Salate und Gemüse sind da genau richtig. Auch Suppen sollte man sich zu sich nehmen, wobei warme Suppen lieber an kälteren Tagen gegessen werden sollten. Wer Kaffee trinkt sollte lieber auf Tee umsteigen, bevorzugt Kräutertees.

Beim Trinkwasser sollte man darauf achten, dass es natriumarm ist. Und wenn die Temperatur sinkt, dann kann man den Kreislauf auch mit Sportarten wie Schwimmen, Joggen oder Nordic Walking ankurbeln. Bei Kindern müssen sie übrigens nur darauf, achten, dass sie wenn es kälter wird, gut angezogen sind. Denn auch wenn sich Kinder auf einen solchen Wetterwechsel besser einstellen können, sollten Eltern als Schutz vor Erkältungen auf warme Kleidung achten,

Bild: Paul Pajo (Flickr), Kevin Lawver (Flickr)

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