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Zahl der Aids-Infizierten nimmt weltweit ab

Immer weniger Menschen infizieren sich mit Aids. Das gab UNAIDS, ein Hilfsprogramm der UN zusammen mit der Weltgesundheitsorganisation (kurz WHO), in ihrem Jahresbericht zu Aids bekannt. Nach dem Bericht sei die Anzahl der Neuinfizierungen innerhalb von acht Jahren von 3,2 Millionen im Jahr 2001 auf 2,7 Millionen im Jahr 2008 gesunken.

Gründe für den Rückgang seien Aufklärung und entsprechende Vorbeugemaßnahmen, wie das Benutzen von Kondomen. Die Gesamtzahl der Aids-Infizierten hat sich mit der Zahl von ungefähr 33 Millionen seit zwei Jahren nicht verändert. Die einzige Ausnahme ist Afrika, wo im letzten Jahr 72 Prozent der gesamten HIV-Fälle weltweit auf die Regionen südlich der Sahara entfielen.

Nun fordern Experten angesichts des weltweiten Rückgangs auch eine Umverteilung von Spendengeldern. Da HIV nur für vier Prozent aller Todesfälle weltweit verantwortlich ist, macht es für viele keinen Sinn, dass ein Viertel aller öffentlichen Spendengelder im Gesundheitsbereich für den Kampf gegen Aids veranschlagt wird.

Des Weiteren wird aufgrund der längeren Lebenserwartung von Aids-Kranken aufgrund von lebensverlängernder Medikation für Infizierte, auch ein Anstieg der Kosten erwartet. Deswegen will man den Trend der sinkenden Zahlen an Aids-Infizierten weltweit weiter forcieren, indem verstärkt die Aids-Prävention vorangetrieben wird.

Bild: YouTube, hdptcar (Flickr)

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