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Zimt als Heilmittel: Diese Wirkung und Nebenwirkung hat das Gewürz

Zimt streut man gerne über Milchreis, Kakao, Cappucino oder Lebkuchen. Doch dass es auch als Naturheilmittel gute Arbeit leistet, ist vielen vielleicht nicht so bekannt. Heilpraktiker setzen Zimt weit nach oben in der Liste der Naturheilmittel. Wir erklären hier, wogegen es hilft und welche Nebenwirkungen es haben kann.

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Zimt für Diabetes-Patienten

Wenn der Blutzuckerspiegel gesenkt werden soll, ist Zimt geradezu dafür geschaffen. Wissenschaftler entdeckten dies, als sie Probanden einen Apfelstrudel mit und ohne Zimt essen ließen. Eigentlich müsste der Blutzuckerspiegel bei diesem Produkt enorm ansteigen. Doch bei allen, die den Kuchen mit Zimt aßen, stieg er kaum an. Schon eine Dosis von einem Gramm pro Tag kann Diabetes-Patienten helfen.

Zimt fördert den Fettabbau

Wer abnehmen möchte, für den ist Zimt ebenfalls genau richtig. Da der Insulinspiegel durch das Gewürz gesenkt wird, bekommt der Körper das Signal, Fett abzubauen. Die Fettzellen geben ihre Reserven ab und somit sinkt der Körperfettanteil. Zimt ist außerdem ein wärmendes Gewürz, im Körper kommt es zu einer Art Hitzeentwicklung. Hierfür wird natürlich Energie gebraucht und somit werden Kalorien abgebaut.

Zimt schnüffeln, mehr Hirnleistung bringen

Ein Student der amerikanischen Wheeling Jesuit University in West Virginia stellte fest, dass Zimt das Gehirn in Schwung bringt. Ihm fiel während seiner Diplomarbeit auf, dass bestimmte Düfte zu mehr Leistung führen kann. So ließ er Probanden einerseits frische Luft, andererseits ätherische Öle mit Zimt atmen. Der Student kam zu dem Ergebnis, dass die Teilnehmer seiner Studie, die den Zimt einatmeten, viel schlagfertiger argumentierten und bei Problemen zu schnelleren Lösungen fanden.

Zimt kämpft gegen Tumore

Das Gewürz kann auch Krebspatienten helfen. So soll es laut einer Studie den Zelltod von Gebärmutterhalskrebszellen initiieren. Deutsche Wissenschaftler dagegen stellten dagegen fest, das sogar Lungenmetastasen bei einer täglichen Einnahme von 40 Gramm signifikant reduziert werden konnten. Auch Protastakrebstumore wurden durch Zimt kleiner.

Nebenwirkungen

Allerdings hat Zimt auch einige Nebenwirkungen, die man nicht außer Acht lassen sollte. Wer es in größeren Mengen zu sich nimmt, der riskiert eine Erhöhung der Herzfrequenz und der Darmtätigkeit. Dazu wird die Schweißbildung und die Atemtätigkeit angeregt. Vor allem Schwangere sollten von dem Gewürz die Finger lassen. In höheren Dosen kann es zu Fehlgeburten führen. Auch Pollenallergiker sollten vorsichtig mit Zimt umgehen, es könnte zu einem Zustand der Atemnot kommen.

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